PFULLINGEN. Nachdem die Gemeinderäte der Stadt Pfullingen sowie der Gemeinden Eningen und Lichtenstein der Gründung eines gemeinsamen Gutachterausschusses zugestimmt hatten, ist jetzt bei einem gemeinsamen Termin die öffentlich-rechtliche Vereinbarung unterzeichnet worden. Der Gutachterausschuss hat zum 1. Juli seine Arbeit aufgenommen.
Pfullingens Bürgermeister Stefan Wörner freute sich, dass die in einem sehr vertrauensvollen Abstimmungsprozess erarbeiteten Grundlagen in allen Gemeinderäten auf Zustimmung gestoßen sind. »Die Basis für eine Vertiefung ist auch in anderen Bereichen gegeben. Der Prozess, der mit der Unterzeichnung der gemeinsamen Vereinbarung beendet wurde, hat nur knapp ein halbes Jahr gedauert. Die neuen Gutachter wird der Pfullinger Gemeinderat noch vor der Sommerpause bestellen«, erläutert Wörner.
Vertreter stehen fest
Lichtenstein hat seine fünf Vertreter bereits bestimmt: Martin Schwarz (stellvertretender Vorsitzender), Alexander Schädler, Herrmann Kazmeier, Thomas Gekeler und Werner Häbe wurden bestellt. Auch die fünf Vertreter aus Eningen stehen fest: Rupert Klos (stellvertretender Vorsitzender), Hans Armbruster, Werner Bechtle, Matthias Engelhardt und Eckhard Hennenlotter.
Die drei Bürgermeister dankten Manuel Baier, Leiter des Fachbereiches 1, und Kurt Mollenkopf, dem künftigen Leiter der Geschäftsstelle des gemeinsamen Gutachterausschusses bei der Stadt Pfullingen, für ihre Arbeit. Auch Eningens Bürgermeister Alexander Schweizer ist überzeugt von diesem Schritt: »Die Bildung des gemeinsamen Gutachterausschusses ist die logische Fortsetzung unserer bewährten, interkommunalen Zusammenarbeit.« Ebenso führe das Zusammenfassen komplexer Aufgabenerledigung in größeren Einheiten zur qualitativen und quantitativen Aufwertung von Arbeitsbereichen. »Dies ermöglicht unseren Kommunen, im Wettbewerb um motivierte Fachkräfte weiterhin attraktive Arbeitsplätze anbieten zu können.«
»Schritt ist konsequent und folgerichtig«
»Der Schritt hin zum gemeinsamen Gutachterausschuss ist konsequent und folgerichtig«, erklärte Lichtensteins Bürgermeister Peter Nußbaum. Er begrüßte es, dass in Anbetracht der sich wandelnden Rahmenbedingungen für die gesamte öffentliche Verwaltung die drei Kommunen gemeinsam bestrebt sind, »diesen Weg fortzusetzen und die interkommunale Zusammenarbeit zukünftig auf weitere Handlungsfelder auszudehnen.«
Die Neubildung der Gutachterausschüsse wurde notwendig, da seitens des Landes die Gutachterausschuss-Verordnung novelliert wurde und nur noch Ausschüsse gebildet werden dürfen, die eine gewisse Anzahl an Kauffällen in ihrem Gebiet verzeichnen. (pm/GEA)

