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Projekt Solardach stößt in Metzingen auf großes Interesse

Das Projekt Solardach stößt in Metzingen auf großes Interesse. Viele Besucher bei Informationsabend

Mit dem eigenen Dach Strom aus Sonnenkraft zu gewinnen kann lukrativ sein. FOTO: DPA
Mit dem eigenen Dach Strom aus Sonnenkraft zu gewinnen kann lukrativ sein. FOTO: DPA
Mit dem eigenen Dach Strom aus Sonnenkraft zu gewinnen kann lukrativ sein. FOTO: DPA

METZINGEN. Der Arbeitskreis Klima und Energie (AKE) hatte das Thema »Fotovoltaik für Metzingen: SWM-Solardach« auf die Tagesordnung gesetzt und die Veranstaltung wurde zum Publikumsrenner. Das Interesse an Solarenergie für das eigene Haus stieß auf großes Interesse, das Gasthaus »Rose« war bis zum letzten Platz besetzt, und es mussten sogar noch Stühle hinzu geholt werden.

Patrick Lehmann und Benjamin Uhlmann von den Stadtwerken Metzingen (SWM) stellten dabei das spezielle Metzinger Solardach vor. Die Grundidee des Projektes ist simpel: Die Stadtwerke übernehmen die Planung der Solaranlage und lassen sie durch einen Fachbetrieb installieren. Weiterhin bieten die SWM Unterstützung bei der Anmeldung der Anlage im Stammdatenregister und kümmern sich um Wartung, Versicherung und auch eventueller Reparaturen. Für diese Leistungen der SWM, die als Verpächter einer solchen Anlage fungieren, entrichten die Hausbesitzer in ihrer Funktion als Pächter eine monatliche Pacht, und der Vertrag zwischen Hausbesitzer und SWM gilt für zehn Jahre. Nach Ablauf dieser Frist gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder der Pächter erwirbt die Anlage oder die Stadtwerke bauen die Anlage wieder ab.

Mit Solarstrom Geld verdienen

Die Präsentation umfasste einen technischen und einen kaufmännischen Teil. Im technischen Teil wurden die wesentlichen Komponenten einer Fotovoltaik-Anlage vorgestellt: Modulträger, Solarmodule, Wechselrichter und Speicherbatterie. Die Leistung einer solchen Anlage richtet sich nach der Dachfläche. Die Leistung der Anlage ist jedoch gedeckelt.

Im kaufmännischen Teil der Präsentation wurden die wesentlichen Bedingungen des Pachtvertrags erläutert und mehrere Modellrechnungen präsentiert. Bei diesen ging es um die Höhe der monatlichen Pacht und um die eingesparten Bezugskosten für den Strom, denn dieser kommt ja zum Teil von der Anlage auf dem Dach. Auch ging es um den vom Solardach erzeugten Strom, der nicht im Haus verbraucht wird. Der kann verkauft werden und so bleiben unter dem Strich noch Einnahmen. Solarstrom sei weiterhin lukrativ, so die Referenten.

Die zahlreichen Fragen zeigten, dass das Interesse an Fotovoltaik-Anlagen groß ist. Weitere Infos gibt’ bei Patrik Lehmann oder Benjamin Uhlmann von den Stadtwerken. (sv/GEA)

 

P.Lehmann@metzingen.deB.Uhlmann@metzingen.de