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Pliezhausens Bürgermeister will Tempo 80 auf der B27

Gemeinden, die an die B27 angrenzen, sollen weniger unter dem Verkehrslärm leiden.

Immer viel los auf der B 27 bei Pliezhausen und Walddorfhäslach. Mehr als 50 000 Fahrzeuge nutzen diesen Streckenabschnitt tägli
Immer viel los auf der B 27 bei Pliezhausen und Walddorfhäslach. Mehr als 50 000 Fahrzeuge nutzen diesen Streckenabschnitt täglich. Noch gilt hier Tempo 120. Geht es nach den Vorstellungen von Bürgermeister Christof Dold, soll sich das ändern. Foto: Ralf Rittgeroth
Immer viel los auf der B 27 bei Pliezhausen und Walddorfhäslach. Mehr als 50 000 Fahrzeuge nutzen diesen Streckenabschnitt täglich. Noch gilt hier Tempo 120. Geht es nach den Vorstellungen von Bürgermeister Christof Dold, soll sich das ändern.
Foto: Ralf Rittgeroth

PLIEZHAUSEN. In die Diskussion um Tempolimits auf der autobahnähnlichen B 27 hat sich jetzt Pliezhausens Bürgermeister Christof Dold eingeschaltet. Er fordert seit Längerem, das die erlaubte Höchstgeschwindigkeit auf der vierspurigen Bundesstraße von derzeit 120 auf dem Streckenabschnitt bei Pliezhausen und Walddorfhäslach spürbar gesenkt wird. Bislang hatte er ein Tempolimit von 100 Stundenkilometern gefordert. Im Gespräch mit dem GEA ging er jetzt noch einen Schritt weiter: »Warum nicht auch Tempo 80? Die Anwohner an der B 27 würden sich bestimmt über die damit einhergehende Lärmreduzierung freuen«, meinte er.

Dold liegt damit auf derselben Wellenlänge wie seine Amtskollegin im Nachbarort Walddorfhäslach. Auch Bürgermeisterin Silke Höflinger will erreichen, dass die Menschen links und rechts der viel befahrenen Bundesstraße weniger Verkehrslärm aushalten müssen. Beide fordern auch Lärmschutzwände und bedauern es, dass ihre Gemeinden nichts von den Einnahmen bekommen, die die beiden bundesweit bekannten Tempomessanlagen auf der B 27 erwirtschaften: »Es wäre schon schön, wenn wir wenigstens ein bisschen von dem Geld profitieren könnten, das durch die vielen Bußgeldbescheide eingenommen wird. Das geht aber alles an den Landkreis Reutlingen«, so Dold. Bürgermeisterin Höflinger hatte sogar davon geträumt, mit dem Geld die ersehnten Lärmschutzwände finanzieren zu können.