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Mit Kopf im Geländer festgesteckt: Metzinger Feuerwehr befreit Dreijährige

Ein Mädchen steckt mit dem Kopf im Treppengeländer fest.
Eingeklemmt: Erst der Feuerwehr gelang es, das Kind zu befreien, das seinen Kopf durch die Streben des Treppengeländers gesteckt hatte. Foto: Holder
Eingeklemmt: Erst der Feuerwehr gelang es, das Kind zu befreien, das seinen Kopf durch die Streben des Treppengeländers gesteckt hatte.
Foto: Holder

METZINGEN. Denkbar schlecht ist der Wochenstart einer Familie in Metzingen verlaufen. Gegen 7 Uhr startete ein dreijähriges Mädchen seine Entdeckungsreise durchs Haus. Ob es Neugier oder Forscherdrang war, lässt sich nicht sagen, jedenfalls steckte das Kind im Obergeschoss des elterlichen Hauses seinen Kopf durch die Streben des Treppengeländers und weil’s so interessant war im Anschluss gleich noch durch die Absturzsicherung. Dann war aber Schluss mit lustig: Das Kind steckte fest. Alles gute Zureden der Eltern half nichts, es ging keinen Zentimeter zurück. Auch die an sich nicht ungeeigneten Hilfsmittel in Form von Shampoo und Olivenöl, von der besorgten Mama eilig herbeigeholt, brachten keinen Erfolg.

Schließlich wurde die Feuerwehr gerufen: Erste Versuche, der massiven Holz-Metall-Konstruktion mit Muskelkraft Paroli bieten zu wollen, wurden sehr schnell aufgegeben, wie es im Protokoll der Metzinger Feuerwehr heißt. Weil man auf aufwendige Sägearbeiten sowohl zum Schutz des Kindes, als auch der Treppengeländerkonstruktion verzichtete, setzte die Feuerwehr schließlich einen hydraulischen Rettungsspreizer ein, mit dem normalerweise eingeklemmte Autofahrer befreit werden. Das kleine Mädchen ließ die Prozedur tapfer über sich ergehen, um nach der erfolgreichen Rettung festzustellen, dass das alles wie im Bilderbuch beim Feuerwehrmann Sam gewesen sei. (fw)