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GNTM: Heidi Klum enttäuscht von Vanessa Kunz aus Metzingen

Zwei Chancen, zweimal ging Vanessa Kunz bei Castings von »Germany's next Topmodel« leer aus. Nachdem Heidi Klum die Metzingerin viel lobte, gab es nun erstmals Kritik.

Kandidatin bei »Germany's next Topmodel«: Vanessa Kunz aus Metzingen.
Kandidatin bei »Germany's next Topmodel«: Vanessa Kunz aus Metzingen. Foto: ProSieben/Richard Hübner
Kandidatin bei »Germany's next Topmodel«: Vanessa Kunz aus Metzingen.
Foto: ProSieben/Richard Hübner

METZINGEN. »Ein Model ohne Job, ist kein Model.« Diesen Satz wiederholt Heidi Klum Mantra-artig in fast jeder Folge von »Germany's next Topmodel« (GNTM). Vanessa Kunz aus Metzingen ist nach dieser Definition also noch kein Model. Sie hat nach zehn Wochen in der Castingshow des TV-Senders ProSieben immer noch keinen Job ergattert. Das weiß sie auch selbst. »Ich will Heidi zeigen, dass ich es in der echten Model-Welt schaffen kann«, sagte sie selbstbewusst. In der GNTM-Folge vom Donnerstagabend hatte sie die Chance, es der Model-Chefin zu zeigen. Die 20-Jährige gehörte zu den wenigen Auserwählten, die zu einem Casting eingeladen wurden.

Vanessa Kunz fällt mit ihren Haaren auf

Eine Modeschmuck-Marke stellte den Kandidatinnen die Aufgabe, ein Outfit samt Schmuck für ein selbst ausgedachtes Event auszusuchen. »Ich habe mir alles gegriffen, was Gold ist«, erklärte Kunz ihr Vorgehen. »Mir ist es mega wichtig, diesen Job zu bekommen«, betonte sie, »ich identifiziere mich mit der Marke und würde mich deshalb umso mehr freuen.« Die 20-Jährige entschied sich für das Thema »Erstes Date«. »Dein Outfit ist relativ brav«, meinte eine Verantwortliche der Modeschmuck-Marke über ihren Look mit Jeans und bauchfreiem Top. »Aber deine Haare sind sehr poppig.« Kunz kam nicht drumherum, die Geschichte ihres Umstylings zu erzählen. Nach dem ersten Schock hat Kunz ihre türkisen Haare lieben gelernt. »Ich würde mir sie sogar nachfärben.«

Die Verantwortlichen schienen Gefallen an der jungen Ermstälerin Gefallen zu haben. »Sie passt super zur Kollektion.« Doch dann die Enttäuschung. Das »Gesamtpaket« der Konkurrentin Noelle hat mehr überzeugt.

Überraschende Casting-Chance

Überraschend gab es dann doch noch eine weitere Chance. Ein Berliner Mode-Label suchte ein »spritziges, freches Model«. Das Fazit der Mode-Expertinnen nach dem Walk der Metzingerin: »Süß. Aber du hast dich ein bisschen zu viel bewegt.« Trotzdem reichte es für die engere Auswahl. Im Kleidchen des Model-Labels fanden die Verantwortlichen, dass Kunz wegen ihrer Haare »außerirdisch« aussehe, »aber es sieht super aus«. Reichte es diesmal endlich? Nein. Wieder bekamen zwei Konkurrentinnen der Vorzug.

Letzte Chance beim Entscheidungswalk

Eine letzte Chance ihr Model-Potenzial unter Beweis zu stellen, hatte Kunz dann beim abschließendem Entscheidungswalk, bei dem ein Foto-Shooting inkludiert war. Die Models mussten in 50er-Jahre-Outfits in einer 50er-Jahre-Küche mit Utensilien posieren. »Sie sieht gut aus und hat einen tollen Körper«, sagte Heidi Klum über die Metzingerin. Beim Shooting überzeugte sie, beim Walk sah die Chef-Jurorin Luft nach oben.

Vor dem Urteil von Heidi Klum war Kunz sichtlich nervös, ob es fürs Weiterkommen reichen würde: »Ich denke, dass ich mich Heidi erklären muss, warum ich keinen Job bekommen habe.« So kam es dann auch. »Woran liegt's« wollte die Model-Chefin wissen. »Ich soll mehr Ecken und Kanten zeigen«, meinte die Model-Anwärterin. »Dein Look alleine reicht dafür nicht«, sagte Klum, »die Kunden wollen Emotionen und Ausdruck sehen.« Sie schien sogar enttäuscht von der jungen Ermstälerin. »Ich habe dir die massivste Veränderung gegeben. Ich habe gehofft, dass es dich mehr anzündet.« Bedeutete das das Aus für Kunz? Doch dann zog Klum doch noch ein Bild von Kunz hervor, das Ticket in die nächste Runde. Kunz fiel sichtlich ein Stein vom Herzen. (GEA)