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Grüne und SPD streiten über B 27-Ausbau

Die Grünen-Angeordneten aus dem Kreis Tübingen haben Verkehrsminister Andreas Scheuer um eine Umplanung für die B 27 im Steinlachtal gebeten. »Reiner Populismus«, kontert die SPD.

Nadelöhr B 27, hier bei Bad Sebastiansweiler: Das Planfeststellungsverfahren für den Ausbau läuft, die Planung ist aber umstritt
Nadelöhr B 27, hier bei Bad Sebastiansweiler: Das Planfeststellungsverfahren für den Ausbau läuft, die Planung ist aber umstritten. Jetzt wollen die Ofterdinger Gemeinderäte das Thema nochmal öffentlich diskutieren. FOTO: MEYER
Nadelöhr B 27, hier bei Bad Sebastiansweiler: Das Planfeststellungsverfahren für den Ausbau läuft, die Planung ist aber umstritten. Jetzt wollen die Ofterdinger Gemeinderäte das Thema nochmal öffentlich diskutieren. FOTO: MEYER

MÖSSINGEN/TÜBINGEN. Chris Kühn, Daniel Lede Abal und Thomas Poreski wollen einen Tunnel anstelle der Endelbergtrasse, vergleichbar dem B 27-Tunnel in Dußlingen. In der derzeitigen Planung sehen sie »erhebliche Mängel«. Sie gehe von einer alten Mobilitätskultur aus und sei die ökologisch schlechteste Variante mit dem höchsten Flächenverbrauch. Wegen zu erwartender langwieriger Rechtsstreitigkeiten sei eine Fertigstellung innerhalb der nächsten zehn Jahre, selbst bei einer bestätigenden Rechtsprechung, unrealistisch.

»Offenbar als Reaktion auf die wachsende Bürgerinitiative und den zunehmenden Druck in den eigenen Reihen« würden sich die Grünen aus der Verantwortung stehlen, weisen SPD-Abgeordnete und Landtagskandidaten den Vorstoß zurück.»Der Vorschlag der Grünen würde die B 27 um mindestens zehn bis zwölf Jahre zurückwerfen«, heißt es in einer Stellungnahme. (GEA)