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Transporte von Rotorblättern: Großteile auf dem Weg nach Gomadingen

Die fünf Windräder für den Windpark in Gomadingen nehmen bald Gestalt an: In den kommenden Tagen werden die 80 Meter langen Rotorblätter angeliefert. Autofahrer auf der Alb müssen sich wegen der Schwertransporte auf Verkehrsbehinderungen einstellen.

Der Windpark Gomadingen wächst: Mit dem Errichten der Türme rückt die Montage der Rotorblätter näher, ihre Anlieferung startet. Foto: Markus Völter/RES
Der Windpark Gomadingen wächst: Mit dem Errichten der Türme rückt die Montage der Rotorblätter näher, ihre Anlieferung startet.
Foto: Markus Völter/RES

GOMADINGEN. Fünf Windräder entstehen im Wald in Gomadingen, das wird nun auch sichtbar: Am heutigen Mittwoch starten die Transporte der Rotorblätter, insgesamt sind es 15.

Wann die Rotorblätter nach Gomadingen gefahren werden können, wurde wegen der Straßen- und Witterungsverhältnisse diskutiert, angekündigt waren Anfang Januar für diesen und den kommenden Monat Februar. Schneefall und vorhergesagter (Eis-)Regen aber zwangen die beteiligten Firmen noch einmal, die Transporte zu überdenken. Nun teilt der Gomadinger Bürgermeister Klemens Betz mit: »Die Firma Windkraft Schonach hat nun etwas konkreter die Zeiten des Flügeltransportes mitgeteilt Der erste Blatttransport startet am Mittwoch 14. Januar, die beiden weiteren am Donnerstag, 15., und Freitag, 16. Januar. Dann geht es Montag bis Mittwoch nächste Woche weiter.«

Behinderungen im Verkehr auf der Alb erwartet

Bedeutet: Autofahrer müssen Geduld mitbringen. Denn die 80 Meter langen Rotorblätter kommen zwar nachts in Münsingen am Umladeplatz beziehungsweise Zwischenlager im Albgut an. Aber dort werden sie – wie auch schon die Rotorblätter für den Windpark Hohfleck in Sonnenbühl – laut Projektierer RES auf einen Selbstfahrer geladen und einzeln zur Baustelle an die vorgesehenen Lagerflächen gebracht.

Ein kniffliger Transport, wie Sven Teiwes, Projektleiter Bau bei RES sagt. »Aufgrund der teilweise engen Ortsdurchfahrten und Kurven werden die Rotoren einzeln auf ein selbstfahrendes Fahrzeug geladen und per Fernsteuerung gesteuert. Mit diesem lassen sich die Rotorblätter je nach Ausführung auf bis zu 60 Grad aufstellen und anschließend wieder waagrecht absenken. Sie lassen sich präzise manövrieren, haben einen geringeren Flächenbedarf beim Transport und eignen sich auch für unebene Wege und bei starken Steigungen«, erläutert Sven Teiwes.

Von Münsingen aus geht es am Morgen Richtung Gomadingen, wo der Transport gegen 12.30 bis 13 Uhr erwartet wird und die wohl neuralgischste Stelle an der Mühlenkurve Hauptstraße/Uracher Straße passieren wird. Von dort geht es zur Baustelle im Bereich Gomadingen-Eichberg. (em/GEA)