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Schneeglätte führt zu schwerem Unfall zwischen Mehrstetten und Bremelau

Zwei Autos sind auf der Bundesstraße 465 zusammengestoßen. Foto: Joachim Lenk
Zwei Autos sind auf der Bundesstraße 465 zusammengestoßen.
Foto: Joachim Lenk

BREMELAU. »Nicht angepasste Geschwindigkeit«, so die Pressestelle des Polizeipräsidiums Reutlingen, war die Ursache des Verkehrsunfalls, der am Montagmorgen auf schneeglatter Fahrbahn auf der Bundesstraße 465 zwischen Ehingen und Münsingen passiert ist. Dabei wurde ein 31-Jähriger schwer verletzt.

Der Mann aus dem Alb-Donau-Kreis war gegen 9.15 Uhr mit seinem Renault Megan aus Richtung Bremelau kommend nach Münsingen unterwegs. »Weil er jedoch seine Geschwindigkeit nicht den Witterungsverhältnissen angepasst hatte«, brach laut Polizei das Heck seines Fahrzeuges in einer Rechtskurve aus. Der Renault geriet auf die Gegenfahrbahn und krachte mit der linken Fahrzeugseite gegen die Front eines entgegenkommenden Skoda Superb, dessen 58 Jahre alter Fahrer keine Chance hatte, rechtzeitig reagieren zu können.

Feuerwehr und DRK im Einsatz im Schneegestöber.
Feuerwehr und DRK im Einsatz im Schneegestöber. Foto: Joachim Lenk
Feuerwehr und DRK im Einsatz im Schneegestöber.
Foto: Joachim Lenk

Durch die Wucht des Aufpralls wurde die Fahrertüre des Renault so deformiert, dass die Feuerwehr den 31-Jährigen mit hydraulischem Gerät aus dem Auto befreien musste. Anschließend wurde er in ein Krankenhaus gebraucht. »Lebensgefahr besteht nach derzeitigem Kenntnisstand nicht«, so die Polizei. Der Fahrer des Skoda und sein 43 Jahre alter Beifahrer erlitten bei der Kollision leichte Verletzungen. Der Sachschaden wird auf rund 30.000 Euro geschätzt. 

Die Feuerwehr Münsingen, Abteilung Stadtmitte, war mit vier Fahrzeugen und 16 Mann im Einsatz, das DRK mit drei Rettungstransportwagen aus Münsingen und Engstingen. Für den neuen Stadtbrandmeister Christoph Belz war das der erste Unfalleinsatz als Gesamtkommandant der Münsinger Feuerwehr. Sein Vorgänger Berthold Hofmann war ebenfalls vor Ort, dieses Mal jedoch in der zweiten Reihe.

Ein Mini-Cooper ist in den Straßengraben gerutscht.
Ein Mini-Cooper ist in den Straßengraben gerutscht. Foto: Joachim Lenk
Ein Mini-Cooper ist in den Straßengraben gerutscht.
Foto: Joachim Lenk

Fast zeitgleich hatte sich auf der Strecke ein zweiter Glatteisunfall, ein paar Hundert Meter vor dem Bahnübergang, ereignet. Eine Mini-Cooper-Fahrerin aus dem Landkreis Biberach rutschte mit ihrem Fahrzeug vor einer leichten Linkskurve in den Straßengraben. Dabei blieb die 21-Jährige unverletzt, teilte die Polizei auf Nachfrage mit.

Die B465 war nach Auskunft der Beamten bis kurz vor 12 Uhr beinahe die ganze Zeit über in beiden Richtungen gesperrt. Der Verkehr wurde über das Lautertal und Mehrstetten umgeleitet. (GEA)