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Mössingen: Polizist schießt auf Mann mit Schreckschusswaffe

Ein 40-Jähriger, offenbar im psychischen Ausnahmezustand kommt in Mössingen mit Schusswaffe auf Polizisten zu. Dann schießt ein Polizist. Was dann passierte.

Polizisten im Einsatz. (Symbolbild) Foto: Marijan Murat/DPA
Polizisten im Einsatz. (Symbolbild)
Foto: Marijan Murat/DPA

MÖSSINGEN. Ein offenbar in einem psychischen Ausnahmezustand befindlicher Mann in Mössingen musste am Samstagabend von Polizeibeamten in Gewahrsam genommen und in eine Fachklinik eingeliefert werden. Gegen 23 Uhr wurde die Polizei von einem Zeugen verständigt, weil aus einer Wohnung in der Rostocker Straße, in der sich nach Angaben des Anrufers auch ein Hund befand, ruhestörender Lärm nach außen drang.

Zunächst scheiterten mehrere Versuche der Beamten zur Kontaktaufnahme an der Wohnung, aus der weiterhin laute Musik nach außen drang. Ersten Ermittlungen zufolge soll der Mann sich schließlich unvermittelt mit einer augenscheinlich scharfen Schusswaffe nach draußen auf die Beamten zubewegt haben, wonach ein Beamter von seiner Schusswaffe Gebrauch machte, hierbei jedoch den Mann verfehlte.

In Fachklinik eingeliefert

Der 40-Jährige konnte nach dem Einsatz von Pfefferspray überwältigt werden, hierbei trugen sowohl der Mann als auch drei Beamte durch den Reizstoff leichte Augenreizungen davon. Der offenbar unter dem Einfluss von Betäubungsmittel stehende 40-Jährige wurde in eine Fachklinik gebracht. Wie sich im Nachhinein herausstellte, handelte es sich bei der sichergestellten Waffe um eine Schreckschusswaffe, weiterhin wurde ein Messer am Körper des Mannes gefunden. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an. (pol)