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Fahrerflucht in Tübingen endet mit Unfall

Polizei Blaulicht
Ein Blaulicht leuchtet an einer Polizeistreife. Foto: Lino Mirgeler/dpa/Symbolbild
Ein Blaulicht leuchtet an einer Polizeistreife. Foto: Lino Mirgeler/dpa/Symbolbild

TÜBINGEN/AMMERBUCH. Nach der Flucht mit einem nicht zugelassenen VW Golf vor einer Polizeikontrolle am Samstagnachmittag in Tübingen ist es kurz darauf in Ammerbuch-Entringen zu einem Verkehrsunfall zwischen dem flüchtenden und einem parkenden Pkw gekommen. Das teilt die Polizei mit.

Zunächst sollte der mit zwei jungen Männern besetzte Golf mit Tübinger Kennzeichen gegen 16:30 Uhr im Bereich der blauen Brücke von einer Streife des Polizeireviers Tübingen angehalten und kontrolliert werden. Anstatt anzuhalten, beschleunigte der Fahrer jedoch sein Fahrzeug und flüchtete mit hoher Geschwindigkeit über die B28 beziehungsweise B296 durch den Schloßbergtunnel in Richtung Unterjesingen. Im weiteren Verlauf missachtete der Golf-Lenker mehrere rot zeigende Ampeln und überholte auf der B296 zwischen Tübingen und Unterjesingen mehrfach mit hoher Geschwindigkeit trotz Gegenverkehr, so dass die Verfolgung durch die Polizei abgebrochen werden musste und der Sichtkontakt zum flüchtenden Fahrzeug schließlich verloren ging. Gegen 16:45 Uhr wurde der Polizei über Notruf mitgeteilt, dass das gesuchte Fahrzeug in Ammerbuch-Entringen auf der Ringstraße von der B296 kommend gegen einen parkenden Opel Corsa geprallt sei und die zwei Fahrzeuginsassen des Golfs zu Fuß geflüchtet sind. Die folgenden Fahndungsmaßnahmen nach diesen, bei welchen auch ein Polizeihubschrauber zum Einsatz kam, verliefen erfolglos. Bei den weiteren Ermittlungen ergab sich ein Verdacht gegen einen 20-Jährigen aus Rottenburg, welcher offenbar an dem nicht zugelassenen VW Golf zuvor entwendete Kennzeichen angebracht hatte und mit seinem noch unbekannten Begleiter eine Spritztour unternahm. Die Ermittlungen hierzu dauern an. Die Verkehrspolizei Tübingen bittet Zeugen des Vorfalls, vor allem Verkehrsteilnehmer die durch die Fahrweise des Flüchtigen gefährdet worden sind, sich unter Telefon 07071/9728510 zu melden. (pol)