KOHLSTETTEN. Ersten Ermittlungen nach hat ein technischer Defekt an einer Pelletheizung am Sonntagvormittag zu einem Schwelbrand in einem Wohnhaus in Kohlstetten geführt. Das berichtet die Polizei. Gegen 11.45 Uhr war es in dem Gebäude im Fichtenweg im Engstinger Teilort zu einer starken Rauchentwicklung gekommen, worauf der Bewohner die Feuerwehr verständigte. Der Mann konnte sich im Anschluss selbstständig über ein derzeit an der Fassade angebrachtes Gerüst retten. Sein Hund musste von der Feuerwehr mit der Drehleiter aus dem Dachgeschoss befreit werden. Der Bewohner und sein Tier blieben ersten Erkenntnissen nach unverletzt.
Zu offenen Flammen war es nicht gekommen. Das Haus war jedoch aufgrund der starken Rauchentwicklung nach den Löscharbeiten nicht mehr bewohnbar. Der Schaden dürfte sich einer ersten Schätzung nach auf etwa 100.000 Euro belaufen. Die Feuerwehr und der Rettungsdienst waren mit einem Großaufgebot von 74 Einsatzkräften und 13 Fahrzeugen ausgerückt. Die Polizei befand sich mit zwei Streifenwagenbesatzungen im Einsatz. (pol)

