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Versuchter Mord: Mitangeklagte sagt beim Prozess in Tübingen erstmals aus

Justitia blickt auf 35 Fälle von Spendenbetrug.  FOTO: DPA
Justitia blickt auf 35 Fälle von Spendenbetrug. FOTO: DPA
Justitia blickt auf 35 Fälle von Spendenbetrug. FOTO: DPA

REUTLINGEN/TÜBINGEN. Im Prozess gegen zwei Polizistinnen wegen versuchten Mordes am Ehemann der einen sagte heute erstmals die als Mittäterin angeklagte 42-Jährige aus. Sie habe sich »hineinziehen lassen«, sei an der Planung des Mordes aber nicht beteiligt gewesen. Sie sei manipuliert worden von der Ehefrau des Opfers und habe ihr helfen wollen, so die 42-Jährige vor der Schwurgerichtskammer des Tübinger Landgerichts. Das Ganze habe eine »unerklärliche Eigendynamik« entwickelt, der sie sich nicht mehr habe entziehen können.

Der psychiatrische Gutachter Dr. Peter Winckler attestierte der Hauptangeklagten zwar »Persönlichkeits-Auffälligkeiten«, nicht aber eine erhebliche Persönlichkeitsstörung. Auch sonst gebe es nichts, was eine verminderte Schuldfähigkeit der 40-Jährigen begründen könnte. (GEA)

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