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Aktuell Foto-Fahndung

Stadtarchiv Reutlingen: Wer kennt diese Gebäude?

Das Stadtarchiv hofft wieder auf die Mithilfe der GEA-Leser und fragt: Wer weiß mehr über diese Häuser, Läden oder Straßenzüge?

Wo sich dieses Anwesen wohl befinden mag? Das Reutlinger Stadtarchiv hofft auf findige Leser, die diese Frage beantworten können
Wo sich dieses Anwesen wohl befinden mag? Das Reutlinger Stadtarchiv hofft auf findige Leser, die diese Frage beantworten können. Foto: Stadtarchiv Reutlingen
Wo sich dieses Anwesen wohl befinden mag? Das Reutlinger Stadtarchiv hofft auf findige Leser, die diese Frage beantworten können.
Foto: Stadtarchiv Reutlingen

REUTLINGEN. Beim Betrachten historischer Fotos können zuweilen Kindheitserinnerungen wach werden. So geschehen bei der zurückliegenden Fotofahndung von Reutlinger Stadtarchiv und General-Anzeiger, in deren Rahmen unter anderem danach gefragt wurde, wo wohl jene GWG-Häuser verortet sein mögen, die auf einer Schwarz-Weiß-Aufnahme »verewigt« bis zu ihrem Abdruck im GEA-Rätsel aufgegeben hatten; Rätsel, die nun gelöst sind.

Vermutlich in Betzingen: Was könnte hier abgelichtet worden sein?
Vermutlich in Betzingen: Was könnte hier abgelichtet worden sein? Foto: Stadtarchiv Reutlingen
Vermutlich in Betzingen: Was könnte hier abgelichtet worden sein?
Foto: Stadtarchiv Reutlingen

Präzise lokalisiert wurden die Gebäude nämlich gleich von mehreren Foto-Detektiven. Darunter eine Reutlingerin, die den Immobilien eine Adresse gab: die Otto-Johannsen-Straße. Dortselbst, so die Tipp-Geberin, habe vor etlichen Dekaden ihre damals beste Freundin, »das Ruthle«, gewohnt. Oft und gerne habe man zusammen gespielt – mit von den Müttern handgestrickten Puppen, mit Springseil oder Kieselsteinen. Auch »Versteckerles« sei eine beliebte Freizeitbeschäftigung gewesen. »Wir sind um die Häuser gestrichen und hatten jede Menge Spaß!«

Auch dieser dem Stadtarchiv unbekannte Firmenkomplex harrt seiner Identifizierung.
Auch dieser dem Stadtarchiv unbekannte Firmenkomplex harrt seiner Identifizierung. Foto: Stadtarchiv Reutlingen
Auch dieser dem Stadtarchiv unbekannte Firmenkomplex harrt seiner Identifizierung.
Foto: Stadtarchiv Reutlingen

Den haben die GEA-Leser – wovon manch’ E-Mail kündet – ganz offensichtlich auch an der Fotofahndungsserie als solcher, die heute in die nächste Runde geht. Wieder sind es sechs Motive, die Stadtarchivar Roland Brühl Kopfzerbrechen bereiten. Weshalb er einmal mehr auf findige Foto-Fahnder hofft, die Bildinhalte erkennen und melden.

Haushaltswarengeschäft in den 1960er-Jahren: Wo war’s? Wer es erkennt, kann sich melden.
Ein Haushaltswarengeschäft in den 1960er-Jahren: Wo war’s? Wer es erkennt, kann sich melden. Foto: Stadtarchiv Reutlingen
Ein Haushaltswarengeschäft in den 1960er-Jahren: Wo war’s? Wer es erkennt, kann sich melden.
Foto: Stadtarchiv Reutlingen

Beim Aufruf vom 28. September war die Erfolgsquote übrigens hoch: Fünf der sechs publizierten Aufnahmen sind hieb- und stichfest identifiziert und aus ihrer Anonymität befreit worden.

Ein Neubau seinerzeit im Ringelbachgebiet: Wie lautet die Adresse?
Ein Neubau seinerzeit im Ringelbachgebiet: Wie lautet die Adresse? Foto: Stadtarchiv Reutlingen
Ein Neubau seinerzeit im Ringelbachgebiet: Wie lautet die Adresse?
Foto: Stadtarchiv Reutlingen

Hierbei handelt es sich neben den erwähnten GWG-Häusern in der Otto-Johannsen-Straße um folgende Orte: Das Anwesen der NS-Volkswohlfahrt befindet sich in der Alteburgstraße, die geschwungene Treppe gehörte einst zum Einrichtungshaus Eggenweiler in der Eberhardstraße 7, das unbekannte Mehrfamilienhaus steht in der Krämerstraße 48 und das Trippel-Haus in der Glemser Kirchstraße 9.

Immobilie  der Baugenossenschaft Pfullingen aus den 1930er-Jahren: Wer (er-)kennt sie?
Immobilie der Baugenossenschaft Pfullingen aus den 1930er-Jahren: Wer (er-)kennt sie? Foto: Stadtarchiv Reutlingen
Immobilie der Baugenossenschaft Pfullingen aus den 1930er-Jahren: Wer (er-)kennt sie?
Foto: Stadtarchiv Reutlingen

Wichtig zu wissen: Roland Brühl und Team haben eine Vielzahl weiterer unbekannter Fotografien ins Internet eingestellt, die ebenfalls ihrer Identifizierung harren. Derweil in einer anderen digitalen Rubrik all jene Aufnahmen zu finden sind, deren Bildinhalte – nicht zuletzt dank des Spürsinns zahlreicher GEA-Leser – bereits entschlüsselt werden konnten. (GEA)

www.reutlingen.de/unbekannte-fotos

www.reutlingen.de/identifizierte-fotos