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Die Höckerschwäne im Markwasen haben Nachwuchs bekommen

Es gibt im Reutlinger Sport- und Freizeitpark ein »herrschendes Paar«, wie der Jagdpächter verrät. Dabei leben beide Familien nicht ungefährlich.

Schwanen-Nachwuchs am Breitenbachsee im Reutlinger Markwasen: Fünf Küken erkunden unter den wachsamen Augen ihrer Eltern das Rev
Schwanen-Nachwuchs am Breitenbachsee im Reutlinger Markwasen: Fünf Küken erkunden unter den wachsamen Augen ihrer Eltern das Revier. FOTO: NIETHAMMER
Schwanen-Nachwuchs am Breitenbachsee im Reutlinger Markwasen: Fünf Küken erkunden unter den wachsamen Augen ihrer Eltern das Revier. FOTO: NIETHAMMER

REUTLINGEN. Elternfreuden im Sport- und Freizeitpark Markwasen: Beide Schwanenpaare, die dort für eine stabile Population sorgen, haben Nachwuchs bekommen. Die Küken leben allerdings nicht ungefährlich, vor allem Hunde sind ihre natürlichen Gegner.

Am erfolgreichsten war das angestammte Schwanenpaar am Breitenbachsee. Es hat fünf Küken zur Welt gebracht, die es nun mit dieser und ihren Unwägbarkeiten vertraut macht. Jagdpächter Matthias Bögle aus Betzingen empfiehlt Spaziergängern und Joggern, auf Distanz zu gehen, denn Schwäne verteidigen ihre Gelege und Nachkömmlinge auch gegenüber Menschen: Ein Schnabelbiss oder auch Schlag mit dem mächtigen Flügel ist da schon mal drin.

Nicht ungefährlich: Vier der Küken machen ihr eigenes Ding. Dass Mama und Papa Schwan das zulassen ist atypisch und zeigt, wie d
Nicht ungefährlich: Vier der Küken machen ihr eigenes Ding. Dass Mama und Papa Schwan das zulassen ist atypisch und zeigt, wie domestiziert die Tiere sind. FOTO: NIETHAMMER
Nicht ungefährlich: Vier der Küken machen ihr eigenes Ding. Dass Mama und Papa Schwan das zulassen ist atypisch und zeigt, wie domestiziert die Tiere sind. FOTO: NIETHAMMER

Das Schwanenpaar am Breitenbachsee bezeichnet Jagdpächter Bögle als das »herrschende Paar«, das auch voriges Jahr fünf Junge ausgebrütet hatte, von denen zwei am Ende überlebten. Einem zweiten, neuen Paar hatten die »Platzhirsche« eine B-Lage bei den Markwasenseen zugewiesen, wie Matthias Bögle es formuliert. Beim Vor-Ort-Termin mit dem GEA sieht es jedoch zunächst so aus, als seien die dortigen Brutbemühungen erfolglos geblieben: Das Nest in Nähe eines Weges ist verlassen, im weiteren Umfeld sind weder große noch kleine Schwäne zu sehen.

Landspaziergang. FOTO: NIETHAMMER
Landspaziergang. FOTO: NIETHAMMER
Landspaziergang. FOTO: NIETHAMMER

Bögles Mutmaßung, dass das Schwanenpaar nach erfolglosem Brüten das Weite gesucht habe, bestätigt sich später zum Glück jedoch nicht. Die Eltern haben für sich und ihr Küken einen etwas entfernteren, geschützteren Tümpel in Freibadnähe als Aufenthaltsort ausgesucht. »Das ist doch wunderbar«, freut sich Jagdpächter Bögle, dass trotz des widrigen Nest-Standorts zumindest ein Schwanenbaby schlüpfen konnte. (GEA)

Einen ausführlichen Artikel zum Thema gibt es am Freitag im gedruckten GEA, dem E-Paper und auf GEA+