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Aktuell Fest

Schlachtplatte zum Abholen in Dapfen

Klaus Kächele von der Partyband »Die Grafenberger« mischte sich am Freitagabend unters Partyvolk und sorgte für Stimmung im Fest
Das Schlachtfest in Dapfen im vergangenen Jahr. Foto: Maria Bloching
Das Schlachtfest in Dapfen im vergangenen Jahr.
Foto: Maria Bloching

GOMADINGEN-DAPFEN. »Eigentlich ist alles so wie immer«, sagt Yvonne Nägele, und fügt spitzbübisch hinzu: »Bloß halt anders, nämlich unter Corona-Bedingungen.« Wie so viele Veranstaltungen und Feste haben die Beschränkungen durch die Corona-Pandemie auch das traditionelle Schlachtfest Dapfen – in diesem Jahr in der 44. Auflage – fast völlig lahmgelegt. »Als Ende Juni, Anfang Juli, festgestanden hat, dass wir das Fest zwar durchführen dürften, es aber unter den vorgegebenen Auflagen für uns kleine Vereine einfach nicht machbar ist, haben wir uns für die Absage entschieden«, meint die Musikvereinsvorsitzende.

Doch das Virus sei kein Grund für die Veranstalter, die Fördervereine des Musikvereins Lautertalmusikanten Dapfen sowie des Sportvereins Lautertal, den vielen Fans ihre heiß geliebten Leckerbissen vorzuenthalten, berichtet Yvonne Nägele. Deshalb wird in diesem Jahr »Dapfener Schlachtplatte – to go« angeboten, auch das Zwiefalter Schwarzbier ist dabei.

Weil das Essen aber »halt so wie immer« von vielen fleißigen Händen, allerdings unter den geltenden Hygiene-Auflagen, selbst zubereitet wird, das Sauerkraut gekocht und Kesselfleisch, Leber- und Griebenwurst portioniert, knusprige Bauernbrote, Wäs oder Zwiebelkuchen frisch gebacken werden, haben die Verantwortlichen die Bestellfrist auf Sonntag, 6. September, festgelegt, um die Planung ihrerseits rechtzeitig in Gang zu bringen. »Wir wissen ja absolut nicht, wie groß die Nachfrage sein wird«, so Nägele.

Eine Bestellung mit Angabe des Abholtages muss verbindlich entweder im Online-Shop erfolgen oder telefonisch mit Angabe der Kontaktdaten, es gilt Vorauskasse. Abholung an der Gastronomieküche beim Festplatz ist entweder am Samstag 19. September, von 16 bis 18 Uhr oder am Sonntag, 20., von 10.30 bis 14 Uhr. Die Speisen werden kalt verkauft. (GEA)