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Aktuell Bebauungsplan

Gomadinger Betrieb Stooss will in vier Stufen wachsen

Das Tiefbau- und Abbruchunternehmen Stooss plant die Erweiterung des Betriebsstandorts in Gomadingen bis 2029. Die Gemeinde will mit der Aufstellung eines Bebauungsplans dafür die Weichen stellen.

Der Gemeinderat Gomadingen beschließt, einen Bebauungsplan Gewerbegebiet Gächinger Tal aufzustellen. Damit soll sich die hier an
Der Gemeinderat Gomadingen beschließt, einen Bebauungsplan Gewerbegebiet Gächinger Tal aufzustellen. Damit soll sich die hier ansässige Firma in vier Stufen bis 2029 weiter entwickeln können.Foto: Fischer Foto: Cordula Fischer
Der Gemeinderat Gomadingen beschließt, einen Bebauungsplan Gewerbegebiet Gächinger Tal aufzustellen. Damit soll sich die hier ansässige Firma in vier Stufen bis 2029 weiter entwickeln können.Foto: Fischer
Foto: Cordula Fischer

GOMADINGEN. Von Bäumen, Hecken, Straßen und Felsen umrahmt ist das Unternehmen im Gächinger Tal optisch kaum wahrzunehmen. Der Platz, den die Tiefbau- und Abbruchfirma hier in Gomadingen zur Verfügung hat, ist begrenzt. Sie plant, den Betrieb am Standort in vier Stufen bis 2029 zu erweitern. Damit das möglich werden kann, stellt die Gemeinde einen Bebauungsplan für das Gewerbegebiet Gächinger Tal auf.

Die einzige Chance zur Erweiterung des Betriebs besteht im Westen. 80 Prozent der Fläche im Geltungsbereich – es sind 1,92 Hektar – dürfen bebaut werden. Das Unternehmen braucht Lagerkapazitäten, muss laut Planer Clemens Künster immer weiter steigenden Auflagen bei Lagerung unter anderem von Erdaushub, Abbruchmaterial oder Holz nachkommen.

»Die Vergrößerung der Fläche dient der Verbesserung der Lagerfähigkeit, Getrennthaltung von Rohmaterial und dem vereinfachten Handling beim Abladen, Aufnehmen und Behandeln.« Dies ist Teil eins im vierstufigen Ausbauplan der Firma. Bei Stufe zwei soll eine neue Halle gebaut werden. Stufe drei sieht eine Erweiterung der Abfallarten und Belastungsklassen vor. Außerdem soll dann auch die Menge der Baureststoffe erhöht werden, die aufgenommen werden, sprich verdoppelt, von 20 000 Tonnen auf 40 000 bis 50 000 Tonen jährlich. Stufe vier: Hier soll es dann um die Erweiterung der Palette der Recycling-Produkte gehen, also das Herstellen von Substraten aus Bodenaushub und organischen Reststoffen. (GEA)