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Engstinger Wetterexperte sagt: Kalt, aber bei weitem kein Rekord

Blauer Himmel, Sonne satt und pulvriger Schnee sorgen für eine perfekte Winterstimmung in Gomadingen. Foto: Cordula Fischer
Blauer Himmel, Sonne satt und pulvriger Schnee sorgen für eine perfekte Winterstimmung in Gomadingen.
Foto: Cordula Fischer

ENGSTINGEN. Kalt, aber bei weitem kein Rekord. Minus 16,5 Grad Celsius hat Roland Hummel an der Wetterstation im Großen Rinnental in der Nacht zum Donnerstag gemessen, damit liegen die Temperaturen im langjährigen Mittel. Am Kältepol der Alb hat der Betreiber der Station Wetterring 2000+ auch schon minus 30 Grad gemessen. Der bis in die Morgenstunden bedeckte Himmel hat ein stärkeres Absinken verhindert.

Kälter wird es voraussichtlich nicht werden, meint der Wetterexperte, auch wenn die Nächte jetzt klar werden. Der zu erwartende Ostwind mit Windstärken zwischen 3 und 4 hat zwei Effekte. In der Nacht durchmischt er die Luftmassen und gleicht regionale Unterschiede aus – ob im Rinnental oder auf dem Rossberg, die Temperaturen werden überall fast dieselben sein.

Bei Tag entfaltet der »Hungerwind« einen gegenteiligen Effekt. Zwar steigen dann die Temperaturen auf etwa minus vier bis minus sechs Grad, der Windchill-Effekt führt aber dazu, dass gefühlt knackige minus 16 Grad herrschen.

Die Alb ist weiß, mit Schneehöhen zwischen 10 und 15 Zentimetern ist wieder eingeschränkt Wintersport möglich. Für Langläufer dürfte es ein bisschen mehr sein, meint Hummel. Für Schlitten und Bob sind die Bedingungen aber gut.

Bis zum Wochenende soll es kalt, trocken und sonnig bleiben, dann werden die Werte wieder steigen. (GEA)