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Aktuell Vereinsleben

Wichtel und Ninjas bei der Weihnachtsgala des TSV Eningen

Weihnachtsgala mit Vorführungen der Turnabteilung des TSV Eningen in der Günther-Zeller-Halle.

Milena und Manuel Bart-Maldonado hatten eigenständig eine Kür auf dem Schwebebalken einstudiert.  FOTOS: BÖHM
Milena und Manuel Bart-Maldonado hatten eigenständig eine Kür auf dem Schwebebalken einstudiert. FOTOS: BÖHM Foto: Gabriele Böhm
Milena und Manuel Bart-Maldonado hatten eigenständig eine Kür auf dem Schwebebalken einstudiert. FOTOS: BÖHM
Foto: Gabriele Böhm

ENINGEN. Turnen und Bewegung machen Spaß! Dieses Motto stand über der Weihnachtsgala der Turnabteilung des TSV Eningen, die am Sonntagnachmittag nach der Coronazwangspause wieder stattgefunden hat. Vom Eltern-Kind-Turnen der Jüngsten bis zur Wettkampfklasse reichte die Palette der Vorführungen mit vielen originellen Einfällen. Das Publikum in der restlos gefüllten Günther-Zeller-Halle applaudierte begeistert.

»Wir freuen uns, dass die Gala nach zwei Jahren endlich wieder stattfinden kann«, sagte Ralf Wiegleb, der zusammen mit Tanja Brandt durch das Programm führte. Die beiden Abteilungsleiter begrüßten Vertreter des Gemeinderats und die stellvertretende Bürgermeisterin Dr. Barbara Dürr, die der Turnabteilung für ihre Einsatzbereitschaft und das besondere Jahresevent dankte. »Zusammen in Bewegung sein macht super viel Spaß«, betonte Tanja Brandt, »Alter und Sportart sind egal.« Der TSV suche fortlaufend Übungsleiter und Helfer, die sich gemeinsam für den Verein einsetzen, hob sie hervor. Ihr Dank galt den vielen Ehrenamtlichen, die die Gala ermöglicht und auch für die Verpflegung mit Kuchen, Weckle und Getränken gesorgt hatten.

Koordinationsgefühl gefragt

Dann liefen viele kleine Weihnachtswichtel mit roten Zipfelmützen in die Halle. Es war die »Wichtelschule«, in der die Jüngsten zusammen mit ihren Eltern die ersten sportlichen Schritte unternehmen. Beim Rutschen von der Matte, Balancieren auf Bänken und Klettern auf Kästen geht es, so Ralf Wiegleb, vor allem um das positive Körpergefühl. »Dadurch entwickelt man Selbstvertrauen fürs Leben.« Und natürlich kam der Spaß nicht zu kurz. Bei Kindern und Eltern sah man lachende Gesichter, passend zu flotter Musik wie dem »Weihnachtswichtel Hugo«.

Schon die Kleinen haben Spaß am Turnen. Das wurde zum Beispiel in den Darbietungen der »Weihnachtshelfer« vorgeführt.
Schon die Kleinen haben Spaß am Turnen. Das wurde zum Beispiel in den Darbietungen der »Weihnachtshelfer« vorgeführt. Foto: Gabriele Böhm
Schon die Kleinen haben Spaß am Turnen. Das wurde zum Beispiel in den Darbietungen der »Weihnachtshelfer« vorgeführt.
Foto: Gabriele Böhm

Koordinationsgefühl war auch bei den »Fünf kleinen Fischen«, den »Weihnachtshelfern« und den »Ninjas« gefragt, die je nach Altersklasse durch Tunnel krochen oder über Seile balancierten, die zwischen Barrenstangen gespannt waren. Bei den »Funny Dance Kids« tanzten fünf- bis sechsjährige Mädchen als Cheerleader. Viel Beifall gab es für die Leistung, denn die Gruppe trainiert erst seit November. Die beiden Moderatoren stellten jeweils auch die Übungsleiter vor, die sich traditionell Schmuck vom Hallenweihnachtsbaum aussuchen durften.

Ganz ohne Anleitung hatten sich Manuel Barth-Maldonado und seine ältere Schwester Milena eine anspruchsvolle Kür auf dem Schwebebalken ausgedacht und selbstständig einstudiert.

TEMPERATUR IN DER GÜNTHER-ZELLER-HALLE

Vormittags nur elf Grad: Gemeinde nimmt Stellung

Kritik an der niedrigen Temperatur in der Halle gab es in der Facebookgruppe Eningen unter Achalm. Am Sonntagvormittag habe sie in der Günther-Zeller-Halle bei elf Grad Celsius gelegen. Das sei angesichts der leicht bekleideten Turnkinder nicht zu verstehen, die Zuschauer hätten dort in Winterjacken gesessen, einige Gäste hätten deswegen die TSV-Gala früher verlassen. Wenn die Heizung nachts herunterfährt, ist morgens noch nicht die gewünschte Raumtemperatur erreicht, teilt Stefan Losch, stellvertretender Leiter des Amts für Finanzen und Betriebe, auf Nachfrage des GEA mit. »Unserer Kenntnis nach war am Sonntagmorgen nur der Aufbau für die Turngala angesetzt«, erklärt er weiter, »erst am frühen Nachmittag wurde die volle Heiztemperatur erreicht. Es ist ein Gebot der Stunde, Heizenergie in öffentlichen Gebäuden zu sparen, wozu wir auch verpflichtet sind. Wir sind alle nicht froh darüber. Aber man muss zurzeit auf den einen oder anderen Komfort verzichten.« Der Gemeinderat hatte am 6. Oktober beschlossen, aufgrund der Verordnung der Bundesregierung die Raumtemperatur in der Turnhalle auf 16 bis 18 Grad zu begrenzen. (gb)

Die Post ging ab bei den Hallenwichteln, sechs- bis neunjährigen Mädchen, die auf dem Trampolin sprangen, temperamentvoll Räder schlugen und Purzelbäume vollführten. Die »Weihnachtsbäckerei« mit den Zutaten »Schrittsprünge« oder »Strecksprünge« war die nächste Stufe. In der »Weihnachtswerkstatt« zeigte dann bereits die Wettkampfriege Geräteturnen. Weiter ging die Reise durch die Gruppen. Eine »Pyjamaparty« führte das Mädchenturnen vor, »Super Mario« das Bubenturnen. Mit der »BBB Bande« hat der TSV auch eine gemischte Gruppe im Angebot. Viel Beifall gab es auch für die Kampfsportler und den Jazz-Tanz. Eine gelungene Show, von den Darbietungen über die passende Musik bis hin zu den fleißigen Helferinnen und Helfern, die in Windeseile nach jeder Vorführung die Halle umbauten. (GEA)