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Warum Ministerin Hoffmeister-Kraut das Schloss Lichtenstein besucht hat

Vor der Führung durch das Märchenschloss der Region (von links): Lichtensteins Bürgermeister Peter Nussbaum, Wirtschaftsminister
Vor der Führung durch das Märchenschloss der Region (von links): Lichtensteins Bürgermeister Peter Nussbaum, Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut, Schlossherr Karl-Philipp Fürst von Urach und der Landtagsabgeordnete Manuel Hailfinger. Foto: Melinda Weber
Vor der Führung durch das Märchenschloss der Region (von links): Lichtensteins Bürgermeister Peter Nussbaum, Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut, Schlossherr Karl-Philipp Fürst von Urach und der Landtagsabgeordnete Manuel Hailfinger.
Foto: Melinda Weber

LICHTENSTEIN. Bei ihrem Besuch auf Schloss Lichtenstein am Freitag zeigte sich Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut angetan von dem historischen Gebäude. Als »Besuchermagnet« sei es ein »Leuchtturm der Region.« Auf Einladung des CDU-Landtagsabgeordneten Manuel Hailfinger war die Ministerin und Präsidentin des Tourismusverbandes Baden-Württemberg nach Lichtenstein gekommen, um sich mit Schlossherr Karl-Philipp Fürst von Urach, dem Landtagsabgeordneten Hailfinger und Bürgermeister Peter Nussbaum über die jüngsten touristischen Entwicklungen und weitere Perspektiven auszutauschen.

Der Tourismus in Baden-Württemberg habe sich seit Zunahme der Impfungen deutlich erholt, so Hoffmeister-Kraut. Wenngleich vor allem der Städtetourismus weiterhin leide. Auch Fürst von Urach bestätigte, dass nach der pandemiebedingten Schließung die Besucherzahlen wieder steigen würden. Die Pandemie sei dem Schloss dennoch wortwörtlich an die Substanz gegangen. Teilweise notwendige Sanierungsarbeiten hätten nicht wie geplant umgesetzt werden können, so von Urach. Er hoffe zudem künftig auf eine Politik, die die Denkmalpflege und auch ihr Potenzial für gesellschaftspolitische Aufgaben, wie etwa das Thema Integration, ernster nehme. Denkmalpflege sei eine große Aufgabe für das ganze Land, betonte auch Ministerin Hoffmeister-Kraut, die selbst mehrere Jahre für den Denkmalschutz zuständig war: »Es ist unser Erbe und unsere Kultur, das gilt es zu erhalten.« (GEA)