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Unklarheit über Testkapazitäten in Eninger Hausarztpraxis

Wie viele Schnelltests kann die Hausarztpraxis Rau in Eningen maximal durchführen? Das fragte Barbara Dürr jüngst im Eninger Gemeinderat.

Corona-Schnelltests sollen noch mehr zum Einsatz kommen.  SEBASTIAN GOLLNOW/DPA
Corona-Schnelltests werden in Tübinger Kitas zur Pflicht. Foto: SEBASTIAN GOLLNOW/DPA
Corona-Schnelltests werden in Tübinger Kitas zur Pflicht.
Foto: SEBASTIAN GOLLNOW/DPA

ENINGEN. Zwei kostenfreie Schnelltests pro Bürger und Woche – das hat das Bundesgesundheitsministerium jüngst vorgeschlagen. Ob das in Eningen überhaupt umsetzbar wäre, wollte Dr. Barbara Dürr (FWV) in der jüngsten Gemeinderatssitzung wissen. Die Hausarztpraxis Dr. Rau & Kollegen hatte erklärt, ihre Kapazität für Schnelltests ausbauen zu können – wenn denn Nachfrage bestehe. Bereits seit November betreibt die Praxis ein Testzentrum im Arbachtal. Außerdem, so erklärte Bürgermeister Alexander Schweizer, könnte die Praxis künftig auch Corona-Impfdosen verabreichen, sobald Hausärzte in die Impfstrategie integriert werden. Wie weit die Zahl der Tests sich maximal ausbauen lässt, konnte er aber nicht aus dem Stegreif sagen.

Barbara Dürr bat – »auch im Interesse der Bürger« – um Klärung und Hochrechnung, ob die Praxis zwei Tests pro Eninger schultern könnte. »Die müssen ja auch noch normale Sprechstunde machen.« Zudem regte sie an, ein Testangebot auch an den Wochenenden zu schaffen. »Da wären manche Berufsgruppen froh drüber.«

Gemeinderat und Apotheker Dr. Joachim Sabieraj (CDU) ist sich sicher, dass die Kapazitäten zu gering sind. »Das kann niemals reichen.« Schweizer sagte zu, die genauen Zahlen zu erfragen. (hai)