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Aktuell Prozess

Pfullinger Spendenbetrüger kommt mit Bewährung davon

Der Angeklagte akquirierte am Friedrich-Schiller-Gymnasium unter der Flagge eines Schulfördervereins Gelder für erfundenen Kletterwandausbau.

Justitia blickt auf 35 Fälle von Spendenbetrug.  FOTO: DPA
Justitia blickt auf 35 Fälle von Spendenbetrug. FOTO: DPA
Justitia blickt auf 35 Fälle von Spendenbetrug. FOTO: DPA

REUTLINGEN. Die Kletterwand des Pfullinger Friedrich-Schiller-Gymasiums ist auch durch Spenden finanziert worden, mit der Akquise der Spendengelder wurde eine Einmann-Sportmarketingfirma beauftragt. Als der Spendensammler in finanzielle Bedrängnis geriet, kam er auf eine clevere Idee: In Eigenregie ganz ohne Wissen der Schule oder des Fördervereins, aber mit dem Originalanschreiben der echten Aktion, eingescannter Unterschrift eines Verantwortlichen und mit der Beschreibung eines Folgeprojekts, der Erweiterung der real existierenden Kletterwand, startete er den Spendenaufruf noch einmal.

35-mal konnte er so nicht unerhebliche »Spenden« einsammeln, denn wer misstraut schon der örtlichen Schule? 

Warum der Betrüger trotz erheblicher krimineller Energie und einschlägigen Vorstrafen mit einer recht milden Strafe von einem Jahr Haft auf Bewährung davon kam, lesen Sie am Freitag, 10. Mai, mit GEA+, im E-Paper und in der gedruckten Ausgabe des Reutlinger General-Anzeigers. (wu)