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Aktuell Kunst

Neues Werk auf dem E-Punkt in Eningen

Das Kunstwerk stammt von MarEl Schaefer und Friedrich Palmer. FOTO: PRIVAT
Das Kunstwerk stammt von MarEl Schaefer und Friedrich Palmer. FOTO: PRIVAT
Das Kunstwerk stammt von MarEl Schaefer und Friedrich Palmer. FOTO: PRIVAT

ENINGEN. Vor wenigen Tagen wurde eine ungewöhnliche Türe auf dem E-Punkt aufgestellt, gestaltet und realisiert von den künstlerisch tätigen Mitgliedern des Fördervereins Eninger Kunstwege MarEl Schaefer und Friedrich Palmer.

Die Tür symbolisiere den Kummer der Menschen und der Künstler in der Gesellschaft, verursacht durch die Corona-Pandemie, erklärt Hermann Walz vom Förderverein. Sie stelle mit der Aufschrift »sorry« das Bedauern dar, das durch die Isolierung der Menschen und gesellschaftlichen Gruppen wirklich ein Leid darstelle.

Zwar könnten Medien genutzt werden, um aktiv und passiv Kontakt herzustellen, aber sie ersetzten den direkten Kontakt der zwischenmenschlichen Beziehungen nicht.

Die verschlossene Tür solle auffordern, in der Adventszeit nachzudenken und über persönliches Gespräch – am Telefon oder über andere Medien – dem anderen zuzuhören und zu versuchen, dessen Gedanken zu verstehen. Dann gehe eine unsichtbare Tür auf und der Sinn des Adventsliedes »Macht hoch die Tür, die Tor macht weit« werde verstehbar. So können hoffnungsfroh ins Jahr 2021 geblickt werden – auch wenn die Adventstür geschlossen ist. (em)