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Aktuell Alte Weberei

Eninger Quartier hinter historischer Fassade

Wie soll das Sanierungsgebiet »Alte Weberei« auf dem ehemaligen Möve-Areal in Eningen mal aussehen? Einen Vorschlag unterbreiteten jetzt die Planungsbüros Zoller Architekten aus Stuttgart und Dolmetsch und Raab aus Reutlingen.

Die Fassade der Alten Weberei soll weitgehend erhalten bleiben.  Foto: Niethammer
Die Fassade der Alten Weberei soll weitgehend erhalten bleiben. Foto: Niethammer
Die Fassade der Alten Weberei soll weitgehend erhalten bleiben. Foto: Niethammer

ENINGEN. Die historische und ortsbildprägende Fassade entlang der Reutlinger Straße soll demnach weitgehend erhalten bleiben – auch der Kamin, wenngleich dieser eventuell etwas niedriger werden müsste. Hinter der Fassade könnte ein eigenes Quartier entstehen, mit ein- und mehrgeschossigen Gebäuden, die für Gewerbe und zum Wohnen genutzt werden können. In dem Plan der Architekten, der gestern Abend den Gemeinderäten vorgestellt wurde, ist auch ein Lidl-Markt integriert. Der Discounter erwägt, von seinem jetzigen Standort in der Pfullinger Straße mehr Richtung Ortszentrum zu rücken. Im aktuellen Plan nimmt der Markt 1 350 Quadratmeter ein, ist an der Westseite, also an der Friedrichstraße, gelegen, der Eingang liegt südlich mit Blick zur Hangseite.

Ortsbaumeister Rainer Klett betonte, es handle sich lediglich um einen Vorschlag, in welche Richtung die Entwicklung des Areals gehen könne. "Wir sind noch weit entfernt von einem Bebauungsplan. Entschieden ist noch gar nichts. (GEA)