Logo
Aktuell Konzert

Von Verdi bis Janis Joplin

Der Neuhäuser Posaunenchor begeisterte in der Zwölf-Apostel-Kirche mit breitem musikalischem Spektrum

Der Posaunenchor Neuhausen hatte beim Konzert mächtig was zu bieten. FOTO: VEREIN
Der Posaunenchor Neuhausen hatte beim Konzert mächtig was zu bieten. FOTO: VEREIN
Der Posaunenchor Neuhausen hatte beim Konzert mächtig was zu bieten. FOTO: VEREIN

METZINGEN-NEUHAUSEN. Musik von Verdi über Joplin bis Roblee: Damit begeisterte der Posaunenchor Neuhausen seine Zuhörer in der gut besuchten Zwölf-Apostel-Kirche. Gleich zu Beginn staunte das Publikum nicht schlecht, als sich die 45 Musikerinnen und Musiker unterstützt von Bezirksposaunenwart Peter Mayer an eine große Komposition, die Ouvertüre zur Oper »Nabucco« von Giuseppe Verdi, wagten. Mit dieser Komposition gelang es dem Posaunenchor, die Zuhörer von Anfang an in den Bann ihrer Musik zu ziehen.

Sodann forderte der Chor die Zuhörer bei leichten Swingstücken auf, sich doch mal mit geschlossenen Augen die warmen Sonnentage des zurückliegenden Sommers oder die vergangenen strahlend schönen Herbsttage vor das innere Auge zurückzuholen. Außerdem konnte das Publikum bei Liedern zum Konzertthema »Quelle des Lebens« auch selbst kräftig mit einstimmen. Später folgte fließende Musik mit der »Moldau« von Friedrich Smetana und »Wade in the water«, einem wunderschönen Gospel, arrangiert von Posaunenreferent Friedrich Veil.

Neben dem Posaunenchor musizierten vier Nachwuchsbläser, die aktuell von Michael Koch und Annette Leibfarth ausgebildet werden. Diese spielten ihre Lieder mit großem Selbstvertrauen und viel Engagement. Das Publikum würdigte den Auftritt der Jungen und Mädchen mit donnerndem Applaus, wie überhaupt auch am Ende des Konzertabends.

Bezirksposaunenwart Peter Mayer kam neben der Unterstützung des Posaunenchors am Schlagzeug noch eine weitere Aufgabe zu: Er durfte drei jungen Bläsern Urkunden zum Ende der Ausbildungszeit überreichen. Die drei wussten mit dem Lummerlandlied und einem Boogie-Woogie, mit dem sie symbolisch in den »großen Chor« aufgenommen wurden, zu überzeugen.

Kurze Gedanken zum Konzertthema »Quelle des Lebens« trug Pfarrer Jörg Sautter bei. Vor dem Schlusslied bedankten sich die Bläser bei ihrem Dirigenten Jürgen Reusch, der sie mit viel Engagement und Geduld auf das Konzert vorbereitet hatte. Als Zugabe gab es das bekannte »Everybody needs somebody to love« von den Blues Brothers. (fm)