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Sanierung des Lehrschwimmbeckens: »Der Zeitplan ist mörderisch«

Riederich möchte das Lehrschwimmbecken neben der Gutenbergschule sanieren: Der Bund stellt dafür einen Zuschuss in Höhe von 1,1 Millionen Euro in Aussicht. Aber die Zeit drängt, wie Bürgermeister Tobias Pokrop sagt.

Eine Machbarkeitsstudie soll klären, wie aufwendig die Sanierung des Riederich Lehrschwimmbeckens wird. FOTO: PRIVAT
Eine Machbarkeitsstudie soll klären, wie aufwendig die Sanierung des Riederich Lehrschwimmbeckens wird. FOTO: PRIVAT
Eine Machbarkeitsstudie soll klären, wie aufwendig die Sanierung des Riederich Lehrschwimmbeckens wird. FOTO: PRIVAT

RIEDERICH. Wie Bürgermeister Tobias Pokrop Anfang Mai bei einem Koordinierungsgespräch beim Bundesinstitut für Bau-, Stadt-, und Raumforschung in Bonn deutlich gemacht wurde, muss bis Ende Oktober eine Machbarkeitsstudie vorgelegt werden: »Der Zeitplan ist mörderisch«, fasste der Bürgermeister in jüngster Gemeinderatssitzung den Stand der Dinge zusammen. Doch man nehme die Herausforderung an, ein erster Schritt ist getan: Das Büro Richter und Rausenberger aus Gerlingen wird diese Studie erstellen.

Schon im Jahr 2011 hatten sich die Riedericher bei einer Bürgerversammlung klar für den Erhalt des Mitte der 60er-Jahre gebauten Lehrschwimmbeckens ausgesprochen, das neben der Gutenbergschule auch von Schulen aus der Umgebung wie auch von Vereinen genutzt wird. Auch der öffentliche Badebetrieb mittwochs ist stark frequentiert, insgesamt tummeln sich jährlich 18 000 Badegäste in dem acht auf 20 Meter großen Becken. Doch eines war schon 2011 klar: Die dringend notwendigen Investitionen wird die Gemeinde nicht alleine stemmen können. (GEA)