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Aktuell Bürgerbegehren

Offenbar kommt es in Metzingen zum Bürgerentscheid

Das Bürgerbegehren scheint erfolgreich zu sein. Nachdem es schon in Facebook rumging, bestätigt Gertrud Kleineikenscheidt, dass die erforderliche Zahl an Unterschriften zusammengekommen ist.

Was wird aus den Bädern in Metzingen? So wie es derzeit aussieht, muss diese Frage trotz vorausgegangenem Bürgerdialogs mit eine
Was wird aus den Bädern in Metzingen? So wie es derzeit aussieht, muss diese Frage trotz vorausgegangenem Bürgerdialogs mit einem Bürgerentscheid geklärt werden. FOTO: RITTGEROTH
Was wird aus den Bädern in Metzingen? So wie es derzeit aussieht, muss diese Frage trotz vorausgegangenem Bürgerdialogs mit einem Bürgerentscheid geklärt werden. FOTO: RITTGEROTH

METZINGEN. Um die 1300 müssten es demnach jetzt schon sein, gleichwohl noch bis Mittwoch kommende Woche gesammelt wird. Am Donnerstag, 16. August, sollen die Unterschriftenlisten der Stadt übergeben werden. Damit muss der Gemeinderat einen Bürgerentscheid zur Zukunft der Bäder zulassen. Vorausgesetzt, dass alle Unterschriften nur Metzinger im Alter von 16 Jahren an geleistet haben, was vom Ordnungsamt geprüft wird.

Viele werden froh sein, dass endlich Klarheit besteht, wie es weitergeht: Über die Zukunft der Bäder in Metzingen wird wahrscheinlich an der Wahlurne entschieden. Die Metzinger haben es damit in der Hand, ob, wie es die Bürgerinitiative will, Hallen- und Freibad an den jeweiligen Standorten saniert und erweitert werden, oder ob, wie bereits vom Gemeinderat beschlossen, ein modernes Kombibad im Sport- und Freizeitgelände Bongertwasen gebaut wird.

Spätestens zwei Monate nachdem der Antrag auf einen Bürgerentscheid eingegangen ist, so die Auskunft der Stadt, muss der Gemeinderat entscheiden, ob er zugelassen wird. Das könnte bereits am Donnerstag, 4. Oktober, der Fall sein. Sind alle rechtlichen Voraussetzungen gegeben, bleibt dem Gremium nichts anderes übrig, als dem Bürgerentscheid zuzustimmen. Der Stadtrat legt dann fest, wann die Metzinger über die Zukunft der Bäder abstimmen, was spätestens vier Monate später geschehen muss.

Ein Bürgerentscheid entspricht einer regulären Wahl. Mit Kosten, die im sechsstelligen Bereich liegen, wie Oberbürgermeister Dr. Ulrich Fiedler bei anderer Gelegenheit bereits erklärt hatte. Solch eine Wahl sei schließlich zeit- und personalintensiv. (GEA)