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Aktuell Randnotiz

Es geht wieder was bei Tante-M in Glems

Ende September hatte der bisherige Betreiber des Tante-M-Ladens im Glemser Rathaus aufgehört. Inzwischen sind die Regale neu befüllt und es steht dort  ein zusätzlicher Kühlschrank. Die Kundschaft greift zu.

Kunden scannen ihre Waren im Tante-M-Laden in Glems an der Kasse selbst ab und bezahlen mit EC- oder Kundenkarte.
Kunden scannen ihre Waren im Tante-M-Laden in Glems an der Kasse selbst ab und bezahlen mit EC- oder Kundenkarte. Foto: Markus Pfisterer
Kunden scannen ihre Waren im Tante-M-Laden in Glems an der Kasse selbst ab und bezahlen mit EC- oder Kundenkarte.
Foto: Markus Pfisterer

METZINGEN. Aus dem Lautsprecher klingt leise Popmusik. Das Gemüseregal wurde frisch bestückt und ist näher an die Kasse gerückt. Die Kunden haben schon dankbar zugegriffen. Zu den drei Kühlschränken ist wieder ein vierter gekommen. Milch, Joghurt, Käse, Wurst, alles zu haben. Der Tante-M-Laden im Glemser Rathaus ist zu neuem Leben erwacht. Bis Ende September war der Shop wochenlang eher vor sich hingedümpelt. Der frühere Betreiber hatte nach eineinviertel Jahren das Handtuch geworfen, nachdem er viel Aufwand für zu wenig Kundschaft betrieben hatte. Tante-M-Erfinder Christian Maresch aus Pliezhausen sucht nach einem Nachfolger und betreibt den Laden mit seiner Firma Chrisma vorübergehend selbst.

Laden bleibt nur, wenn genügend Kunden dort einkaufen

Nach den ersten Anzeichen durchaus erfolgreich: Die frisch aufgefüllten Regale und Kühlschränke leeren sich langsam wieder. Viele Glemser sind nach wie vor dankbar darüber, nach Jahrzehnten ohne Lebensmittelmarkt wieder eine Grundversorgung im Ort zu haben, die über das Angebot des beliebten Bäckers an der Ortsdurchfahrt und des Getränkehändlers neben der mit zwölf offenen Stunden pro Woche hinausgeht. Metzingens Oberbürgermeisterin Carmen Haberstroh hatte sich bei Christian Maresch erfolgreich für den komplett im SB-Betrieb laufenden Laden eingesetzt. u halten sein wird Tante-M im Glemser Rathaus auf Dauer allerdings nur, wenn die Dorfbewohner dort nicht zu knapp einkaufen. Der Shop darf noch mehr ins Bewusstsein der Leute kommen. Denn auch Maresch muss rechnen. (GEA)