KIRCHENTELLINSFURT/TÜBINGEN. Der Winter hat die Region fest im Griff – und auch die Seen sind schon zugefroren. Auf dem Tübinger Anlagensee waren bereits unvorsichtige Menschen zu beobachten, die ihr Neujahrsglück gleich ausreizen wollten – denn von einer sicher tragfähigen Eisfläche sind die Seen noch ein ganzes Stück entfernt, weshalb auch die Wasserretter der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) aktuell davor warnen, die Eisflächen zu betreten; es herrsche Lebensgefahr.
Am Baggersee in Kirchentellinsfurt sind Fußspuren bisher auch nur am Rand der Eisfläche zu sehen, der See präsentiert sich nach dem jüngsten Schneefall tatsächlich als schneeweiß. Eisschollen am Rand zeigen, dass das gefrorene Wasser bisher nur wenige Zentimeter dick ist. Das Bild macht es deutlich: Von Tragfähigkeit kann da noch keine Rede sein. Eiskalt, aber noch lange nicht zugefroren ist derweil der Neckar: Was die Rettungstaucher von DLRG und Feuerwehren freut, die am 6. Januar in Tübingen wieder ihr traditionelles Neckarabschwimmen durchführen werden. Frostig kalt wird es indes auch in den nächsten Tagen zugehen, der Deutsche Wetterdienst (DWD) prognostiziert für die kommenden Nächte im Südwesten Temperaturen von bis zu minus 15 Grad Celsius. Kein Wunder also, dass im Radio inzwischen an die Schneekettenpflicht für bestimmte Bergstraßen im Ländle erinnert wird. (ath)


