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Impfzentrum in Tübingen erhält weniger Impfstoff als gedacht

Coronavirus -Pfizer/Biontech-Impfstoff
Eine Ampulle mit dem Pfizer/Biontech Corona-Impfstoff wird gehalten. Foto: Victoria Jones/PA Wire/dpa/Archivbild
Eine Ampulle mit dem Pfizer/Biontech Corona-Impfstoff wird gehalten.
Foto: Victoria Jones/PA Wire/dpa/Archivbild

TÜBINGEN. Bekommt Tübingen weniger Corona-Impfstoff geliefert als gedacht? Am heutigen Abend bestätigte das Landratsamt entsprechende Gerüchte. Man hoffe aber, die Auswirkungen gering halten zu können.

Die Lieferung für Tübingen werde ab Silvester wohl reduziert, teilte das Amt auf Anfrage mit. Eine Begründung sei nicht mitgeteilt worden. »Die ersten Tage im Impfzentrum dürfte das keine Auswirkungen haben und wir versuchen das aufzufangen, es wird aber wohl nicht ausbleiben, dass wir Termine absagen müssen.«

Bisher war man in Tübingen von 4.800 verfügbaren Impfdosen pro Woche ausgegangen. Die Hälfte davon wandert ins Lager – für die bei jedem Patienten nötige zweite Impfung drei Wochen später. Diese Reserve will man nicht antasten, weil sonst das Risiko besteht, dass die Impfung bei einzelnen Patienten unvollständig bleibt.

»In den kommenden Tagen werden wir prüfen, wie viel Impfstoff tatsächlich ankommt und welche Auswirkungen das möglicherweise auf die Terminvereinbarungen hat«, heißt es im Landratsamt. Die betroffenen Personen würden dann direkt informiert.

Eine kleine Hoffnung besteht, weil die einzelnen Fläschchen etwas mehr Impfstoff enthalten, als die angegebenen fünf Dosen. Damit könnten weitere Spritzen aufgezogen werden. Das Sozialministerium habe bestätigt, dass ein Fläschchen für sechs statt nur für fünf Impfungen reicht. (GEA)