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Aktuell Sanierung

Baustelle in Nehren wird bis Kreuzung erweitert

Nehren bekommt eine neue Ortsdurchfahrt, damit es ruhiger wird. Die nächsten Schritte haben die Gemeinderäte nun festgelegt

Der Verkehr soll künftig langsamer durch Nehren fließen. FOTO: NIETHAMMER
Der Verkehr soll künftig langsamer durch Nehren fließen. FOTO: NIETHAMMER
Der Verkehr soll künftig langsamer durch Nehren fließen. FOTO: NIETHAMMER

NEHREN. Die Einzelhändler sollen durch die Arbeiten für die neue Ortsdurchfahrt keine großen Einbußen spüren. Deshalb wird der Bauabschnitt, an dem seit Mitte April gearbeitet wird, bis zur Kreuzung hin vergrößert. Dadurch ist dieser Bereich nur einmal von den Arbeiten betroffen. Das haben die Nehrener Gemeinderäte in ihrer jüngsten Sitzung am Montag entschieden. Die geplanten Parkplätze rund um das Feuerwehrhaus und wie der Wulleplatz einmal aussehen soll waren ebenfalls Thema.

Der erste Bauabschnitt geht nun von der Luppachstraße bis hin zur Kreuzung Hauptstraße/Kappelstraße/Wertstraße – zuvor endete der Abschnitt auf Höhe der Auchterstraße. In diesem Zuge beriet das Gremium auch über den zweiten Bauabschnitt, der danach in Angriff genommen wird. Sie stimmten für den Bereich, der die Hauchlingerstraße auf Höhe der Bubengasse bis hin zum Friedhof mit Anschluss des Kanals an das neue Regenüberlaufbecken in der Talstraße umfasst. Ziel der Arbeiten ist zum einen ein neuer Wegbelag. Zum anderen werden in diesem Zuge auch Wasserleitungen und Kanäle erneuert.

17 neue Parkplätze

Thema der Sitzung waren auch die Parkplätze, die im Bereich des Feuerwehrhauses und dem Pflegezentrum entstehen werden. »Es sind 17 Parkplätze geplant und wir können davon ausgehen, dass nicht jeder Bewohner des Pflegeheims ein Auto hat«, sagte Betz. Am Wulleplatz werden ebenfalls neue Parkplätze entstehen. »Insgesamt werden es zwölf bis 15 mehr sein als derzeit«, sagte Landschaftsarchitekt Thomas Treiber, der sich um die Sanierung kümmert. Karl-Heinz Nill (CDU) regte an, auf dem Platz eine Litfaßsäule aufzustellen. »Wir brauchen dort eine Plakatierfläche«, sagte er. Mit dieser Idee fand er Zustimmung beim Bürgermeister und bei den anderen Gemeinderäten. »Der Platz hieß Kästle, weil dort Mitteilungskästen aufgestellt waren, bis diese in die Jahre gekommen waren und sie abgebaut wurden«, sagte Betz. Denkbar sei es auch, an der Stelle ein Kunstobjekt aufzustellen, um die Aufenthaltsqualität zu steigern. Das wird später noch einmal Thema sein. Doch bis es losgeht, wird es noch dauern. Betz geht nicht davon aus, dass die Arbeiten vor Ende 2020 beginnen werden.

Ziel der neuen Ortsdurchfahrt ist es, den Durchfahrverkehr aus Nehren zu vertreiben, das Tempo herunter zu nehmen und das Überqueren der Straße für alle Verkehrsteilnehmer sicherer zu machen. Außerdem entsteht an der Talstraße ein neues Regenüberlaufbecken. (sapo)