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Fahndung nach Walddorfhäslacher Bankräuber: Belohnung ausgesetzt

Mit diesem Foto fahndet die Polizei nach dem Walddorfhäslacher Bankräuber.
Mit diesem Foto fahndet die Polizei nach dem Walddorfhäslacher Bankräuber. Foto: Polizeipräsidium Reutlingen
Mit diesem Foto fahndet die Polizei nach dem Walddorfhäslacher Bankräuber.
Foto: Polizeipräsidium Reutlingen

WALDDORFHÄSLACH. Nach dem Banküberfall auf die Filiale der Volksbank Reutlingen in Walddorfhäslach Anfang September fahndet die Polizei nun mit einem Foto nach dem Bankräuber. Wie berichtet, kam ein unbekannter, maskierter Täter am Dienstag, 1. September, gegen 9.50 Uhr in die Bank an der Dettenhauser Straße. Am Schalter zog er eine Waffe, bedrohte die Angestellten und forderte Bargeld. Der Täter flüchtete mit einem geringen Betrag zu Fuß in unbekannte Richtung. Eine anschließende Großfahndung verlief erfolglos.

Die Polizei hat nun eine recht ausführliche Täterbeschreibung und ein Foto veröffentlicht. Demnach ist der Mann zwischen 1,70 und 1,85 Meter groß, etwa 45 bis 55 Jahre alt und Brillenträger. Er hat eine kräftige Statur mit Bauchansatz und einen Dreitagebart. Zur Tatzeit trug er ein dunkles Basecap, ein blau-schwarz-kariertes Hemd, Jeans und eine Mund-Nasenschutzmaske. Der Räuber hatte eine blau gemusterte Einkaufstüte dabei. Das Fahndungsfoto konnte von der Überwachungsanlage der Bank gemacht werden. Zum Bild und der Beschreibung haben die Ermittler Fragen: Kennt jemand einen Mann, auf den die Beschreibung zutrifft? Wem fiel in der Nähe der Bank etwas Verdächtiges auf? Die Polizei nimmt Hinweise telefonisch entgegen.

Christian Wörner, Sprecher des Polizeipräsidiums Reutlingen, berichtet auf GEA-Anfrage, was die Ermittler seit der Tat unternommen haben, um den Räuber zu finden: »Sie haben Spuren gesichert, Zeugen befragt, die Größe des Täters bestimmt und eine DNA-Untersuchung vorgenommen.« Ob der Täter aus Walddorfhäslach stammt oder angereist ist, darauf habe die Polizei noch keine Hinweise. »Es kann beides sein. Schließlich liegt Walddorfhäslach an der B 27.« Ob der Mann schon mal eine Bank überfallen hat, sei ebenfalls unklar. »Wir haben keine Hinweise darauf, dass es ein Serientäter war, können es aber abschließend nicht beurteilen«, sagt Wörner. Grundsätzlich gebe es aktuell weniger Banküberfälle als früher. »Es hat sich herumgesprochen, dass bei Banken nichts mehr zu holen ist.« Diese würden ihr Geld mittlerweile sehr stark sichern.

 

Hinweise werden an die Polizei in Reutlingen unter Telefon 07121/942-3333 erbeten. (pol/mak)