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Brandstiftung in Reutlingen, Tübingen und Pfullingen: Polizei fasst 26-Jährigen

Feuerwehrmann im Einsatz (Symbolbild).
Feuerwehrmann im Einsatz (Symbolbild). Foto: dpa
Feuerwehrmann im Einsatz (Symbolbild).
Foto: dpa

REUTLINGEN. Nach den Bränden mehrerer Gartenhütten in Reutlingen und Tübingen sowie einem Fahrzeugbrand in Pfullingen ermitteln die Staatsanwaltschaft Tübingen und das Kriminalkommissariat Reutlingen nach Angaben der Polizei gegen einen 26-Jährigen unter anderem wegen des Verdachts der Brandstiftung und einer versuchten schweren Brandstiftung. Der Mann, nach dem bereits mehrere Tage gefahndet worden war, wurde am Samstag festgenommen. 

Wie bereits berichtet, war es am frühen Morgen des 1. Juli 2021 in Reutlingen und am Vormittag des 3. Juli 2021 in Tübingen zu Bränden an insgesamt drei Gartenhütten gekommen, welche der 26-jährige vorsätzliche in Brand gesetzt und hierdurch einen Sachschaden in Höhe von rund 85.000 Euro verursacht haben soll.

Nur wenige Stunden vor dem Brand in Tübingen soll er zudem an der Haustür eines Verwandten in Pfullingen ein Feuer entfacht und auch dessen in der Nähe geparkten Audi in Brand gesetzt haben. Hier beläuft sich der Schaden auf insgesamt zirka 20.000 Euro.

Im Zuge der polizeilichen Ermittlungen ergab sich ein dringender Tatverdacht gegen den psychisch auffälligen 26-Jährigen, bei dem es sich auch um einen Angehörigen der geschädigten Gartenhausbesitzer handelt.

Der Beschuldigte wurde noch am Samstag beim Amtsgericht Tübingen dem Haftrichter vorgeführt. Dieser setzte den bereits im Zuge der Ermittlungen von der Staatsanwaltschaft Tübingen erwirkten Unterbringungsbefehl in Vollzug und wies den 26-jährigen Deutschen in die forensische Abteilung eines Zentrums für Psychiatrie ein. (pol)