REUTLINGEN. In der Landesliga stehen die Red Knights Tübingen kurz vor dem Titelgewinn. Bei den Black Forest Foxes in Freudenstadt-Dietersweiler gewannen die Schützlinge von Trainer Stefan Schmitt eine hart umkämpfte Partie vor 200 Zuschauern mit 29:13 (17:13). Vor allem mit ihrer Leistung in der zweiten Hälfte konnten die Gäste den Sieg eintüten.
Die Defense der Roten Ritter ließ nichts mehr zu, Kapitän Philip Motzer und Dieter Mannweiler erzielten nach der Halbzeit jeweils einen Touchdown. Beide Spieler waren auch für die zwei weiteren Touchdowns in der ersten Hälfte verantwortlich. Das Schmitt-Team lag zu keinem Zeitpunkt der Partie in Rückstand. Andreas Lenz erzielte noch ein Field Goal sowie zwei von vier Extrapunkten. Bei noch zwei verbleibenden Spielen reicht den Red Knights ein Erfolg zur Meisterschaft. »Ich bin zufrieden mit der Leistung. Wir haben uns in der ersten Hälfte noch zu viele Strafen erlaubt. Danach sind wir mit der nötigen Konzentration bis zum Schluss aufgetreten«, bilanzierte Schmitt.
Schwerverletzter Spieler bei beiden Mannschaften
Mit der achten Niederlage im achten Spiel ging die Saison für die Reserve der SSV Reutlingen 05 Eagles zu Ende. Vor 120 Zuschauern unterlag die Mannschaft von Trainer Sven Haap den Albstadt Alligators mit 0:20 (0:10). »Wir haben dem Meister einen guten Kampf geliefert. Im Vergleich zum Hinspiel konnten wir uns in allen Bereichen steigern«, berichtete Haap, dessen Team nun in die Pause geht. Das Hinrundenspiel ging mit 9:42 verloren. Bitter: Beide Mannschaften mussten einen schwerverletzten Spieler beklagen.
Erfolgreich waren die Frauen der SG Tübingen/Reutlingen in der 2. Bundesliga bei den Leipzig Hawks. Vor 100 Zuschauern gelang dem Team von Trainer Markus Lindmeier ein 33:20 (14:9)-Erfolg. Für die Spielgemeinschaft war es der vierte Sieg in Serie, mit den Allgäu Comets aus Kempten führt man die Gruppe mit 8:2 Punkten an. Spielerin des Tages war Jacqueline Kuchenbecker, der drei Touchdowns gelangen. Ebenso ein Touchdown von Larissa Arnold, die zudem die Two-Point-Conversion erfolgreich ins Ziel brachte, und Finja Marx. »Es war eine Wahnsinns-Teamleistung. Die harte Arbeit der vergangenen Monate spiegelt sich jetzt auf dem Platz wieder«, freute sich Lindmeier. Mit dem Sieg hat sich Tübingen/Reutlingen vorzeitig für das Viertelfinale in der Meisterschaft qualifiziert. (tob)

