Logo
Aktuell Prozess vorm Tübinger Landgericht

Verhandlung gegen Drogenbande zieht sich hin

Vier Männer und eine Frau aus Serbien und Montenegro sollen Marihuana und Kokain nach Reutlingen geschmuggelt und dort verkauft haben.

Die Rechtsanwälte der mutmaßlichen Drogenbande suchen nach Fehlern und Lücken.   FOTO: DPA
Die Rechtsanwälte der mutmaßlichen Drogenbande suchen nach Fehlern und Lücken. FOTO: DPA
Die Rechtsanwälte der mutmaßlichen Drogenbande suchen nach Fehlern und Lücken. FOTO: DPA

REUTLINGEN/TÜBINGEN. Vier Männer und eine Frau aus Serbien und Montenegro sollen sich im vergangenen Jahr zu einer Bande zusammengeschlossen haben, um Marihuana und Kokain aus ihren Heimatländern nach Reutlingen zu schmuggeln und zu verkaufen. Der Bandenvorwurf wiegt schwer, den Angeklagten, die derzeit vor dem Tübinger Landgericht stehen, droht eine hohe Gefängnisstrafe.

Die acht Verteidiger der fünf Angeklagten versuchten auch in der jüngsten Verhandlung mit allen Mitteln, vom Bandenvorwurf wegzukommen. Die Rechtsanwälte suchen nach Ermittlungslücken und nach Fehlern bei der Polizei, etwa bei den Belehrungen der Beschuldigten. Das Gericht hat bis Mitte Februar 2019 neun weitere Verhandlungstage angesetzt. (GEA)