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Aktuell Stadtbuskonzept

Stadt Reutlingen und RSV nach vier Wochen »sehr zufrieden«

Auch wenn insbesondere Baustellen weiterhin für Verspätungen sorgen, die Verantwortlichen von Stadt und RSV sind vier Wochen nach dessen Start mit dem neuen Stadtbuskonzept »sehr zufrieden«.

Neue Busachse Gartenstraße: Sie funktioniert nach Einschätzung von Stadt und RSV mittlerweile gut. FOTO: PIETH
Neue Busachse Gartenstraße: Sie funktioniert nach Einschätzung von Stadt und RSV mittlerweile gut. FOTO: PIETH
Neue Busachse Gartenstraße: Sie funktioniert nach Einschätzung von Stadt und RSV mittlerweile gut. FOTO: PIETH

REUTLINGEN. Werktags betragen die Pünktlichkeitsquoten nun 76 bis 78 Prozent, wie RSV-Marketingleiter Bernd Kugel im Gespräch mit dem GEA berichtet: »Wir sehen, dass die Quoten besser werden.« Angestrebt würden jedoch Zahlen wie am Wochenende: Samstags liegt die Pünktlichkeitsrate bei 83 Prozent, sonntags bei sogar bei 92.

Das neue Stadtbusnetz funktioniere, die Fahrpläne seien »stabil fahrbar«, und auch die Gartenstraße als Busachse habe sich bereits bewährt, freut sich Stadtplaner Stefan Dvorak. »Das war eine Riesenleistung, die die RSV in diesen vier Wochen erbracht hat«, zieht der Stadtplaner den Hut vor dem Unternehmen und seinen Mitarbeitern, zumal sie dann auch noch die ganzen Beschwerden hätten bearbeiten müssen.

Dass die hohe Zufriedenheit der Verantwortlichen mit der Umstellung insgesamt teilweise im Widerspruch steht zu den vielen kritischen Anmerkungen, die beispielsweise auch im GEA-Leserforum zum Start des neuen Stadtbusnetzes zu lesen waren, ist für die Verantwortlichen kein Widerspruch: Dass das ohne nennenswerte Testläufe von einem Tag auf den anderen »scharf geschaltete«, höchst komplexe System grundsätzlich funktioniert, ist das eine. Dass sich dennoch vieles noch einspielen muss und der einzelne Fahrgast natürlich verärgert reagiert, wenn »sein« Bus Verspätung hat oder gar nicht kommt, ist die andere Seite der Medaille.

Ausführlichere Stellungnahmen zu Kritikpunkten gibt es am Diestag im gedruckten GEA, im E-Paper und im Internet auf gea+. (rh)