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Rat der Religionen in Reutlingen gegründet

Foto: dpa
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REUTLINGEN. Das Ziel ist, den Dialog zwischen den Religionsgemeinschaften in der Achalmstadt zu verbessern: Am Donnerstag wurde im vollen Spitalhofsaal die Idee des neuen Rates der Religionen vorgestellt und anschließend die Satzung von zehn Vertretern verschiedener Religionen und Konfessionen sowie von Oberbürgermeister Thomas Keck unterzeichnet. Den Festvortrag hielt der Friedens- und Konfliktforscher Dr. Markus Weingardt von der Tübinger Stiftung Weltethos.

Im Fokus des Gremiums steht der gegenseitige Austausch und das Ansinnen, »eine wichtige Funktion als Brückenbauer zwischen den Religionsgemeinschaften und der Stadtgesellschaft einzunehmen«, erläuterte Frieder Leube den Anspruch der örtlichen Institution des interreligiösen Dialogs. Man konzentriere sich vor allem auf lokale Themen und Probleme, die große Politik bleibe außen vor: »Uns geht es darum mit der Gründung einen Rahmen für ein gutes und friedliches Zusammenleben in der Stadt zu schaffen«, betonte Oberbürgermeister Thomas Keck in seiner Grußrede. (GEA)