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Ministerium verlängert IHK-Förderung für Flüchtlinge

Azubi Handwerk Symbolbild
Ein Azubi im Handwerk. Foto: dpa
Ein Azubi im Handwerk.
Foto: dpa

REUTLINGEN. Die IHK Reutlingen wird auch in den kommenden zwei Jahren Flüchtlinge in Ausbildung oder ein Praktikum vermitteln. Das baden-württembergische Wirtschaftsministerium hat ein entsprechendes Förderprogramm verlängert.

Seit 2016 gibt es das Förderprogramm »Integration durch Ausbildung – Perspektiven für Flüchtlinge«, über das bei der IHK Reutlingen die Stelle einer Integrationsberaterin finanziert wurde. Fast 300 Geflüchtete mit geringerem Förderbedarf und guter Bleibeperspektive wurden seit März 2016 beraten.

Programm erweitert

Das hat in vielen Fällen funktioniert, meldet die IHK: 140 Personen starteten nach der Beratung in ein Praktikum, 34 in eine sogenannte Einstiegsqualifizierung, das ist eine Vorstufe zur Ausbildung, 68 in eine duale Ausbildung und 13 in ein reguläres Beschäftigungsverhältnis. Mit der Fortsetzung des Programms wird zugleich der Fokus ausgeweitet.

Ab Anfang 2020 sollen auch junge zugewanderte Menschen aus der EU und aus Drittstaaten die Unterstützung durch die Integrationsberaterin erhalten können. Das neue Fachkräfteeinwanderungsgesetz (FEG) macht es möglich. Nun können auch Personen, die nicht älter als 25 Jahre sind, für sechs Monate einreisen und einen Ausbildungsplatz suchen.

»Das duale Ausbildungssystem aus Deutschland mit seiner Vielfalt an Berufen und der großen Praxisnähe ist den allermeisten Regionen der Welt nicht wirklich bekannt«, sagt Petra Brenner, Bereichsleiterin Ausbildung bei der IHK Reutlingen. »Daher macht eine sechsmonatige Orientierungsphase Sinn.« Fragen zum Thema beantwortet IHK-Bereichsleiterin Ausbildung Petra Brenner. (eg)

 

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