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Konditoren aus Reutlingen und Tübingen kennen keine Nachwuchssorgen

Konditoren aus Reutlingen und Tübingen erfüllen Sonderwünsche und kennen keine Nachwuchssorgen

Ein Augenschmaus: Kunst trifft beim Konditorenhandwerk auf Kulinarik.Foto: DPA
Ein Augenschmaus: Kunst trifft beim Konditorenhandwerk auf Kulinarik.Foto: DPA Foto: Deutsche Presse Agentur
Ein Augenschmaus: Kunst trifft beim Konditorenhandwerk auf Kulinarik.Foto: DPA
Foto: Deutsche Presse Agentur

REUTLINGEN. In der Konditoren-Innung Reutlingen sind die nur noch wenigen Konditoreifachbetriebe der Landkreise Reutlingen und Tübingen zusammengefasst. Bei der Mitgliederversammlung in der Reutlinger Kreishandwerkerschaft berichtete der Reutlinger Obermeister Andreas Sommer viel Positives aus seiner Branche.

Insgesamt erleben die Konditoreifachbetriebe einen starken Zulauf. Von den Kunden werden immer mehr besondere Wünsche an die Konditoreibetriebe herangetragen. Dabei geht es zum Beispiel um Sonderanfertigungen von Torten für besondere Anlässe, wie etwa Hochzeiten, Geburtstage. Auch Firmen lassen sich für besondere Anlässe Torten mit Firmenlogos herstellen.

Erfreulich sei auch der Zulauf zu dem Konditoreiberuf. Die Fachbetriebe können die Ausbildungsstellen in der Regel besetzen. Sie sind mit dem Ausbildungsergebnis grundsätzlich auch sehr zufrieden. Junge Konditoren aus der Region belegen regelmäßig vordere Plätze in Landes- und Bundeswettbewerben. Die Cafés der Konditoreibetriebe seien gut besucht. Dieses Geschäft ist naturgemäß wetterabhängig, was die Personalplanung der Betriebe erschwert.

Diskussion über Zukunft

Die Betriebe haben in der Mitgliederversammlung intensiv über die Zukunft ihrer Berufsorganisation diskutiert. Die wenigen noch verbliebenen Konditoreibetriebe in Reutlingen und Tübingen wollen sich einer Organisation auf Landesebene anschließen. Sie sehen darin die einzige Chance, mittel- und langfristig eine eigenständige Berufsorganisation zu erhalten. Auch der Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Reutlingen Ewald Heinzelmann sieht keinen anderen Weg, wenngleich damit eine regionale Innung wegfallen wird. (eg)