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Aktuell Sozialwohnungsbau

Nach dem Wannweiler Bürgerentscheid ist vor dem Bau

Auch wenn eine Mehrheit in Wannweil gegen den geplanten Bau von bezahlbaren Wohnungen gestimmt hat, wollen Gemeinde und Investor weiter bauen. Nur mit anderen Plänen

Enttäuschte Gesichtsausdrücke am Wahlabend, doch schon da stand für Bürgermeisterin Anette Rösch und Grünen-Fraktionschef Dr. Ch
Enttäuschte Gesichtsausdrücke am Wahlabend, doch schon da stand für Bürgermeisterin Anette Rösch und Grünen-Fraktionschef Dr. Christoph Treutler (rechts) fest: Es bleibt Ziel, neue Sozialwohnungen für Wannweil zu schaffen. FOTO: PIETH
Enttäuschte Gesichtsausdrücke am Wahlabend, doch schon da stand für Bürgermeisterin Anette Rösch und Grünen-Fraktionschef Dr. Christoph Treutler (rechts) fest: Es bleibt Ziel, neue Sozialwohnungen für Wannweil zu schaffen. FOTO: PIETH

WANNWEIL. Am Tag nach dem Bürgerentscheid herrscht bei den Befürwortern von neuen bezahlbaren Mietwohnungen im Ort offenbar keine Katerstimmung. Trotz ihrer Abstimmungsniederlage halten sie am Ziel fest, in Wannweil neue Sozialwohnungen zu bauen, und zwar auch am Unteren Haldenweg. Nur das oder die Gebäude werden dann wohl anders aussehen, als in der bisherigen Planung vorgesehen.

Nachdem Bürgermeisterin Anette Rösch und verschiedene Mitglieder des Gemeinderates diese grundsätzlich Haltung bereits kurz nach dem Bürgerentscheid am Sonntagabend bekräftigt hatten, hat sich dem jetzt auch der Investor angeschlossen. Der Geschäftsführer der Baugenossenschaft Pfullingen, Hans-Ulrich Kiefer, hat im Gespräch mit dem GEA gesagt: »Am Ziel neue Sozialwohnungen zu bauen festzuhalten ist besser, als das Vorhaben einzustampfen.« Der Sozialwohnungsbau müsse vorangetrieben werden, nicht nur in Wannweil.

Der Standort am Unteren Haldenweg soll auch bleiben: Hier sollen Mietwohnungen entstehen für Menschen, die einen sogenannten Woh
Der Standort am Unteren Haldenweg soll auch bleiben: Hier sollen Mietwohnungen entstehen für Menschen, die einen sogenannten Wohnberechtigungsschein bekommen haben. FOTO: GEA-REPRO
Der Standort am Unteren Haldenweg soll auch bleiben: Hier sollen Mietwohnungen entstehen für Menschen, die einen sogenannten Wohnberechtigungsschein bekommen haben. FOTO: GEA-REPRO