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Nach Sommer-Temperaturen wieder Schnee auf der Alb

War am Wochenende noch Badewetter, tobt am Mittwoch wieder Schnee auf der Schwäbischen Alb. Breitet sich der erneute Wintereinbruch auch in der Region aus?

In Münsingen wurden die farbenprächtigen Tulpen vom kalten Schnee begraben.
In Münsingen wurden die farbenprächtigen Tulpen vom kalten Schnee begraben. Foto: Joachim Lenk
In Münsingen wurden die farbenprächtigen Tulpen vom kalten Schnee begraben.
Foto: Joachim Lenk

REUTLINGEN/MÜNSINGEN. Der April macht auch dieses Jahr wieder, was er will: Nach einem sommerlichen Wochenende mit Sonnencreme und Grillfesten, meldete sich am Mittwochmorgen der Winter wieder zurück. Bis zu fünf Zentimeter fiel der Schnee auf der Schwäbischen Alb, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) dem GEA auf Anfrage mitteilte. Besserung ist für diese Woche nicht mehr in Sicht. »Kalte Luftmassen kommen direkt aus der Nordmeer-Region zu uns«, erklärt Marco Puckert vom DWD in Stuttgart. »Das hat mit der arktischen Kaltluft zu tun.« Und die blase auch die restliche Woche in den Süden.

Die Schneefallgrenze liege aktuell bei 600 bis 800 Metern. »Bei Gewittern kann die Grenze auch mal sinken«, sagt der Wetter-Experte und weist darauf hin, dass Gewitter durchaus »mal dabei sein können«. Unter 900 Metern bleibe der Schnee allerdings nicht liegen. Vereinzelte Schneeschauer seien in der ganzen Region möglich. Und: »Für Reutlingen kann man auch ein paar Graupelkörner nicht ausschließen.«

Die restliche Woche sei zudem »schauerartig durchsetzt«, wie Puckert erläutert. »Damit werden wir bis auf Weiteres leben müssen.« Mit Minusgraden habe man aber nicht zu rechnen - auch nicht auf der Alb. »In der Nacht von Donnerstag auf Freitag kann in Bodennähe leichter Frost auftreten, aber auf Hauseingangshöhe - da, wo die meisten Thermometer hängen - rechnen wir mit ein bis zwei Grad plus.« (GEA)