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Aktuell Verkehr

Mehr Kontrollen in Pfullinger Tempo-30-Zonen

Die seit Mitte August einheitlich geltende Tempo-30-Regelung in den Pfullinger Wohngebieten hat sich laut Stadtverwaltung bewährt und wird allgemein sehr positiv wahrgenommen. Jetzt wird häufiger kontrolliert

Tempo 30 soll Lärm mindern. FOTO: GEA
Tempo 30 soll Lärm mindern. FOTO: GEA
Tempo 30 soll Lärm mindern. FOTO: GEA

PFULLINGEN. Das teilt die Stadtverwaltung mit. Die umsichtige und rücksichtsvolle Fahrweise der Verkehrsteilnehmer habe mit dazu beigetragen, dass es während der Umsetzungsphase keine Probleme gab.

In den vergangenen drei Monaten hat die Verwaltung Anregungen und Hinweise von Bürgern und Gemeinderäten aufgenommen und passt nun bis Jahresende an bestimmten Stellen die »Rechts-vor-Links«-Regelung an. So gelten in den Steilstraßen Elisenweg, Kiessteige, Drossel- und Ahlbolweg und in der Griesstraße die Vorfahrtsregelungen wie vor Einführung der Tempo-30-Zonen. Diese Änderung umfasst auch die stark frequentierte Bismarckstraße und die Zeilstraße, die als Durchgangsstraße viel genutzt wird. Die betroffenen Verkehrsbereiche werden entsprechend ausgeschildert.

Deutlich mehr Kontrollen

Die auf der Fahrbahn angebrachten Haifischzähne, die seit Einführung der Tempo-30-Zonen auf die Regel »rechts vor links« aufmerksam machen, werden überklebt, erklärt Ordnungsamtsleiter Manfred Wolf auf Nachfrage. Unabhängig von der geänderten Vorfahrt gelten in diesen Straßen aber weiterhin die festgelegten 30 Stundenkilometer.

Das Einhalten des Tempolimits soll künftig deutlich häufiger kontrolliert werden. Ab Januar beschäftigt die Stadt einen zweiten Vollzugsbeamten, sodass es mehr Kapazitäten für Geschwindigkeitskontrollen gibt. »Bisher messen wir 28-mal pro Monat«, sagt Wolf, »diese Frequenz werden wir aber spürbar hochfahren.« (fm/ps)