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Aktuell Wannweil

Sozialwohnungen: Gegner starten Bürgerbegehren

Die Gegner der geplanten Wohnblöcke mit Sozialwohnungen wollen bis zum 17. April genügend Unterschriften sammeln, um einen sogenannten Bürgerentscheid gegen das Bauprojekt durchzusetzen.

Auf der Freifläche in der Mitte des Wohngebietes (Pfeil) könnten zwei dreistöckige Gebäude mit 18 Wohneinheiten entstehen, 11 da
Auf der Freifläche in der Mitte des Wohngebietes (Pfeil) könnten zwei dreistöckige Gebäude mit 18 Wohneinheiten entstehen, 11 davon als Sozialwohnungen. Die Gegner des Bauvorhabens machen jetzt mobil und haben ein Bürgerbegehren gestartet. Foto: Grohe
Auf der Freifläche in der Mitte des Wohngebietes (Pfeil) könnten zwei dreistöckige Gebäude mit 18 Wohneinheiten entstehen, 11 davon als Sozialwohnungen. Die Gegner des Bauvorhabens machen jetzt mobil und haben ein Bürgerbegehren gestartet. Foto: Grohe

WANNWEIL. Die Gegner der geplanten Wohnanlage im Unteren Haldenweg von Wannweil mit insgesamt 18 Wohneinheiten haben ihre Ankündigung wahr gemacht und ein Bürgerbegehren gestartet. Das ist rechtlich der erste Schritt auf dem Weg zu einem sogenannten Bürgerentscheid, bei dem dann alle wahlberechtigten Menschen in Wannweil über das Vorhaben abstimmen könnten.

Damit die Initiatoren einen solchen Bürgerentscheid erreichen, müssen sie eine bestimmte Anzahl von Unterstützern gewinnen. In Wannweil wären es etwa 300 Menschen, die mit ihrer Unterschrift dokumentieren, dass sie auch einen solchen Bürgerentscheid wollen.

Bis zum 17. April wollen sie ausreichend Unterschriften sammeln, um einen solchen Bürgerentscheid zu erreichen. Deshalb haben die Gegner des 5,5-Millionen-Euro-Bauvorhabens eine Unterschriftenliste und einen Flyer erarbeitet. Beide sollen bald an die Öffentlichkeit gehen. Sie haben sich deshalb auch zur »Nachbarschaftsinitiative für das Bürgerbegehren« zusammengetan.

Ihre Hauptkritikpunkte haben sie auf dem Info-Flyer, der dem GEA bereits vorliegt, zusammengefasst. Darin steht unter anderem, dass die beiden Gebäudeteile überdimensioniert seien und sich nicht im Ansatz in die gewachsene Bebauung einfügt. Die Initiative betont auf dem Flyer erneut, dass sie für ein Sozialwohnungsprojekt sei. Das solle aber überschaubar sein. Ihr Ziel ist klar: Das Bauprojekt in ihrer Nachbarschaft soll in dieser Form verhindert werden.

Den kompletten Artikel mit allen Hintergründen lesen Sie am Donnerstag, 29. März bei GEA+, im E-Paper und in der gedruckten Ausgabe des Reutlinger General-Anzeigers.