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Kombibad im Metzinger Bongertwasen wird gebaut

Dreieinhalb Stunden hat sich der Metzinger Gemeinderat am Donnerstag in der Stadthalle mit der Zukunft der Schwimmbäder befasst, Argumente abgewogen und den großangelegten Bürgerbeteiligungsprozess gelobt.

Beispiel für ein Komibad: das »CabrioSol« im oberfränkischen Pegnitz. Ob das Metzinger Bad der Zukunft im Bongertwasen ebenfalls
Beispiel für ein Komibad: das »CabrioSol« im oberfränkischen Pegnitz. Ob das Metzinger Bad der Zukunft im Bongertwasen ebenfalls ein mobiles Dach bekommt oder getrennte Innne- und Außenbecken, ist völlig offen. FOTO: DPA
Beispiel für ein Komibad: das »CabrioSol« im oberfränkischen Pegnitz. Ob das Metzinger Bad der Zukunft im Bongertwasen ebenfalls ein mobiles Dach bekommt oder getrennte Innne- und Außenbecken, ist völlig offen. FOTO: DPA

METZINGEN. Zunächst hatte sich das Gremium von Finanzbürgermeisterin Carmen Haberstroh und Vertretern aus dem bisherigen, intensiven Diskussionsprozess nochmal eingehend informieren lassen, dann gaben die Fraktionen Statements ab. Am Schluss stand eine klare Mehrheitsentscheidung: Im Freizeitgelände Bongertwasen wird ein kombiniertes Hallen- und Freibad gebaut. Ist es fertig, wird das jetzige Freibad aufgegeben. Für das Hallenbad (Eduard-Kahl-Bad) direkt neben der Sieben-Keltern-Schule wird die Stadtverwaltung verschiedene Nutzungsmöglichkeiten prüfen lassen, darunter auch eine solche als Lehrschwimmbecken.

Diese Entscheidung hat das Gremium nach sorgsamer Abwägung bei 21 Ja-Stimmen und drei Enthaltungen aus den Reihen der Grünen und der CDU gefasst und sich damit dem – leicht modifizierten – Vorschlag der Stadtverwaltung angeschlossen. Diese hat wiederum die Bürgerempfehlung aus der Konsensuskonferenz weitgehend umgesetzt. Die Konferenz hatte hunderte Argumente aus der Bevölkerung einbezogen.

Knapp 200 Interessierte verfolgten die Sitzung in der Stadthalle und spendeten immer wieder kräftigen Applaus für die »Schlüsselakteure« aus der bisherigen Bäderdiskussion.

Bürgerdialog zum »Wie«

Wie das Kombibad aussehen und was es kosten wird, ist offen. Hierzu wird der Bürgerbeteiligungsprozess wiederaufgenommen. Nach dem Ratsbeschluss steht bisher nur fest, dass ein »familienorientiertes Sport- und Freizeitbad« entstehen soll. (Gea)