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Jugendtreff Wannweil soll möglichst noch in diesem Jahr realisiert werden

Ein Ortsschild von Wannweil Foto: Frank Pieth
Ein Ortsschild von Wannweil
Foto: Frank Pieth

WANNWEIL. Dass Wannweil einen neuen Jugendtreff an der Bahnlinie bekommt, ist bereits beschlossene Sache. Bei der Sitzung des Gemeinderats wurde nun einstimmig entschieden, dass die Gemeinde einen Bauantrag beim Landratsamt stellt, um den Treff möglichst noch dieses Jahr zu realisieren. Geplant ist, eine Gartenhütte mit Überdachung, einen Aufenthaltscontainer, eine Feuerstelle und zwei Bau-WCs aufzustellen sowie eine Erhöhung als Bühnenfläche für Aufführungen einzurichten. In den Beschluss wurde auf Antrag von Dr. Christoph Treutler (GAL) der Vorschlag mit aufgenommen, den Jugendtreffpunkt in der Verlängerung der Straße »In der Au« zwei- bis viermal in der Woche nutzen zu können.

Der rund 130 Meter lange Fahrbahnstreifen der Gustav-Werner-Straße in Richtung Betzingen wird saniert. Ausgebessert werden auch zwei tiefe Löcher in der Charlottenstraße, die vor allem für Radfahrer gefährlich sind. Verschiedene Arbeiten sind bereits ausgeführt und sollen im Juni fortgesetzt werden. Die s wurde ebenso einstimmig beschlossen wie der Erlass der Kinderbetreuungsgebühren für April und Mai zu Zeiten, an denen eine Notbetreuung angeboten wurde oder in denen Gruppen coronabedingt geschlossen werden musste. Alle Träger in Wannweil sollen einen finanziellen Ausgleich für entfallene Besuchsgelder erhalten, die nicht anderweitig abgedeckt sind.

Auch dem Wunsch, im Bereich des neu gestalteten Echazufers zwei Sitzmöglichkeiten zu schaffen, wurde einstimmig entsprochen. Für die Sitzauflagen auf den vorhandenen Natursteinblöcken mit einer Länge von jeweils 1,80 Metern werden pro Bank 980 Euro veranschlagt. Spender können sich »als Pate mit Namensschild auf der Bank zu verewigen«, stellte Bürgermeister Dr. Christian Majer in Aussicht. (GEA)