GRAFENBERG. Das Grafenberger Dorffest am Samstag und Sonntag, 20. und 21. Juli, kommt mit der 40. Auflage ins sogenannte Schwabenalter und bewahrt Tradition wie Fassanstich, Musik und Heimatabend neben neuen Angeboten.
Dieses Jahr gibt es mehr Angebote auf der Spielwiese, denn engagierte Mütter bieten am Sonntag zwölf Stationen an, von Eierlaufen über Kegeln bis Sackhüpfen. Das hat schon früher Spaß gemacht und ist auch heute noch oder wieder attraktiv. Dazu gehört auch, dass es beim »Stationenlauf« etwas zu gewinnen gibt. Es geht nicht um Leistung, sondern unter den Teilnehmern werden Gewinne verlost. Dafür haben die Organisatorinnen attraktive Spenden gesammelt.
Neu in Grafenberg ist außerdem ein Angebot, das sich bei Veranstaltungen immer wieder bewährt: Ponyreiten. Little Joe, ein zwölf Jahre altes Pony vom örtlichen Reiterhof Wurster, trabte schon mal vorab zum Pressetermin und testete, wie das Gras in Grafenberg schmeckt.
Gery sorgt für Unterhaltung
Doch nicht nur für die Jüngsten ist viel geboten von Kinderdisco am Samstag von 19 bis 19.30 Uhr bis Kinderspielwiese am Sonntag von 13 bis 17 Uhr, denn es gibt ein abwechslungsreiches Programm für alle Generationen. Das beginnt mit dem Fassanstich durch Bürgermeister Volker Brodbeck am Samstag um 18.30 Uhr auf dem Festplatz an der Rienzbühlhalle und musikalischer Unterhaltung mit »Gery« im Anschluss an die Kinderdisco.
Der Sonntag fängt um 10 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst im Freien an, den der Posaunenchor musikalisch gestaltet. Zum anschließenden Frühschoppen spielt das Harmonikaorchester Grafenberg. Ab 11.30 Uhr ist Start für Touren beim Radaktionstag vom Schwäbichen Albverein. Wer es weniger sportlich mag, kann bei Live-Musik von »Acoustic Box« und anschließend der Weinbergmusikanten das kulinarische Angebot der Vereine genießen.
Ab 17.30 Uhr gestalten dann Grundschule, Gesangverein und die Ropeskipping-Gruppe den Heimatabend, bevor dann der Musikverein die musikalische Gestaltung des Abends übernimmt.
»Neu ist die Besetzung an den Ständen, die nicht mehr Vereinsweise, sondern gemischt erfolgt und dass alles gemeinsam in eine Kasse kommt«, erklärte der Rathauschef zur Standbesetzung und lobte die »enge und gute Zusammenarbeit« schon in der Vorbereitung. Unter der Schirmherrschaft der Gemeinde machen alle Beteiligten gemeinsame Sache, die Bürgermeisterassistentin Sabrina Hielscher koordiniert. (GEA)

