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Umweltagentur: In Stuttgart ist die Luft besser als in Tübingen

Fachleute haben für die EU-Umweltagentur EEA eine Rangliste erstellt, wie sauber die Luft in hunderten von Städten in Europa ist.

Die Unistadt ist nicht nur ein Touristenziel. Auch viele Geschäftsreisende kommen in die Stadt und den Kreis Tübingen. Foto: Mar
In Tübingen sollen 5.000 neue Wohnungen in den nächsten zehn Jahren entstehen. Hier zu sehen: die Neckarfront. Foto: dpa
In Tübingen sollen 5.000 neue Wohnungen in den nächsten zehn Jahren entstehen. Hier zu sehen: die Neckarfront.
Foto: dpa

TÜBINGEN/KOPENHAGEN. Unter der Überschrift »Wie sauber ist die Luft in meiner Stadt« haben Fachleute für die EU-Umweltagentur EEA (European Environment Agency) mit Sitz in Kopenhagen eine Rangliste mit mehr als 320 europäischen Städten erstellt. Auch 52 Städte in Deutschland stehen auf dieser Rangliste. Darunter auch Stuttgart, Pforzheim, Heilbronn, Ulm und Tübingen. 

Demnach hat die Stadt Umea in Schweden die sauberste und Nowy Sacz in Polen die schlechteste Luft. Die deutschen Städte, in denen die Luft auf die Belastung mit Feinstaub getestet wurde, bekamen Bewertungen von gut bis mittelmäßig. Sehr gut gab es dabei nicht und keine der deutschen Städte hat ein sehr schlecht erhalten. 

Ein »gut« erhielt, wer unter dem empfohlenen Wert der Weltgesundheitsorganisation (WHO) liegt: Die WHO empfiehlt, dass die Langzeitbelastung 10 Mikrogramm Feinstaub pro Kubikmeter Luft nicht überschreiten sollte. Das ist strenger als der EU-Wert.

Tübingen landete mit der Bewertung »gute Luft« im Ranking auf Platz 116, noch vor Karlsruhe (Platz 124), Ulm (139) und Heilbronn (164) aber hinter Pforzheim (66) und überraschenderweise Stuttgart (105). In Reutlingen wurde die Luft für das Ranking offenbar nicht getestet.

Die deutsche Stadt mit der geringsten Feinstaubbelastung und demnach mit der besten Luft ist demnach Göttingen (29) gefolgt von Freiburg (45), Darmstadt (46) und Lübeck (50).

Hier geht es zum Ranking. (GEA)