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Tübinger Initiative kritisiert Boris Palmer

Tübingens  Oberbürgermeister Boris Palmer stellt klar, dass beim Tübinger Modell nicht zu viele Tests abgerechnet werden konnten
Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer stellt klar, dass beim Tübinger Modell nicht zu viele Tests abgerechnet werden konnten. FOTO: DPA
Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer stellt klar, dass beim Tübinger Modell nicht zu viele Tests abgerechnet werden konnten. FOTO: DPA

TÜBINGEN. In Tübingen hat sich die Wahlinitiative »Für Tübingen. Für Alle« gegründet, die sich für einen Wechsel an der Spitze der Stadt Tübingen bei der Oberbürgermeisterwahl am 23. Oktober einsetzt. »Wir wollen das Beste für alle Menschen in unserer Stadt. Wir wollen, dass sich unsere Stadt auch in Zukunft in ökologischer, wirtschaftlicher und sozialer Hinsicht gut und nachhaltig weiterentwickelt«, heißt es in dem Aufruf der Initiative. Sie spricht sich nicht für eine bestimmte Person an der Spitze der Stadt aus.

Der bisherige Amtsinhaber Boris Palmer habe sich allerdings durch sein »die Stadtgesellschaft spaltendes Verhalten bei wichtigen Fragen«, durch seine »verletzenden öffentlichen Provokationen« und durch sein »unerträgliches Jonglieren mit rassistischen Versatzstücken« in den letzten Jahren für eine weitere, dritte Amtszeit disqualifiziert. Initiiert wurde der Wahlaufruf von Menschen, die sich im Bereich der nicht-staatlichen Flüchtlingshilfe in Tübingen engagieren: Diskriminierende öffentliche Äußerungen von Palmer hätten rassistische Vorurteile gegenüber geflüchteten Menschen geschürt und verstärkt. (a)