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OB Boris Palmer ruft zur Unterstützung des örtlichen Handels in Tübingen auf

Altstadtambiente mit vielen kleinen Läden in Tübingen. Foto: Joachim Kreibich
Altstadtambiente mit vielen kleinen Läden in Tübingen.
Foto: Joachim Kreibich

TÜBINGEN. Die Kontaktbeschränkungen und die Schließung der Gaststätten führen auch in Tübingen dazu, dass weniger Menschen unterwegs sind und den Einzelhandel nutzen. »In unserer Stadt kann man wunderbar einkaufen, auch unter Corona-Bedingungen. Ich bitte alle Bürgerinnen und Bürger, die Tübinger Geschäfte in dieser schwierigen Zeit zu unterstützen«, sagt Oberbürgermeister Boris Palmer in einer Pressemitteilung der Stadtverwaltung. »Das geht durch den gezielten Einkauf vor Ort, durch Bestellungen per Telefon oder über das lokale Internetportal TüShop und in der Gastronomie durch die Nutzung von Abhol- und Lieferangeboten.«

Der Schutz vor einer Ansteckung sei beim Einkaufen hoch – einerseits durch die Maskenpflicht, andererseits durch die Begrenzung der Personenzahl pro Geschäft. »So besteht momentan auch die Gelegenheit, sehr schnell eine persönliche Beratung zu bekommen, wie sie Onlinehändler niemals bieten können«, sagt OB Palmer. Dabei rufen die Stadtverwaltung und der Handel- und Gewerbeverein (HGV) dazu auf, die Zeit von 9.30 bis 11 Uhr denjenigen zum Einkaufen zu Verfügung zu stellen, die bei einer Ansteckung mit dem Coronavirus ein hohes Risiko tragen und deshalb besonders wenige Kontakte haben sollten.

»Nur dann, wenn sie mit ihrer Laufkundschaft einen gewissen Umsatz erzielen, können es sich manche Betriebe überhaupt noch leisten, ihre Ladengeschäfte weiter offenzuhalten«, erläutert Stephan Braun, Vorstandssprecher des HGV. Den örtlichen Handel könne man auch durch den Erwerb von Gutscheinen unterstützen. »Insbesondere für den Tübinger Einkaufsgutschein sehen wir mit Blick auf das Weihnachtsgeschäft und die in diesem Jahr Corona-bedingt ausfallenden Firmen- und Vereinsweihnachtsfeiern viel Potenzial«, so Braun. (pm)