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Aktuell Jugendamt

Kinderschutz: Die Zahl der Verdachtsfälle im Landkreis Tübingen ist gestiegen

Öffentlichkeit und Betreuer sind sensibilisiert: Das Kreis-Jugendamt hat im vorigen Jahr mehr Hinweise auf mögliche Verstöße gegen den Kinderschutz erhalten. Doch das Tübinger System hat sich bewährt, die Maßnahmen greifen

Das Frühwarn-System im Kreis Tübingen funktioniert. Sorgerechts-Entzug muss nicht häufiger verhängt werden als früher. Foto: dpa
Das Frühwarn-System im Kreis Tübingen funktioniert. Sorgerechts-Entzug muss nicht häufiger verhängt werden als früher. Foto: dpa
Das Frühwarn-System im Kreis Tübingen funktioniert. Sorgerechts-Entzug muss nicht häufiger verhängt werden als früher. Foto: dpa

TÜBINGEN. Die Fachleute gehen jedem Verdacht nach, machen sich ein klares Bild und erstellen bei Bedarf einen individuellen Schutzplan. Notfalls wird das Sorgerecht entzogen. Doch das ist selten nötig. Jedenfalls nicht öfter als früher, heißt es im Amt.

Landrat Joachim Walter weiß: Die Familie steht unter Schutz. Die Behörde darf nur dann drastische Schritte vornehmen, wenn akute Gefährdung vorliegt. Manchmal scheint sich die Situation gebessert zu haben. Eine schwierige Abwägung. Die Betreuer im Jugendamt und der Landrat wissen: »Absolute Sicherheit kann es nicht geben.« (GEA)