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B 27-Ausbau geht vielen zu langsam

Der vierspurige Ausbau der B 27 ist für die Region existenziell, sagt Landrat Joachim Walter. Das Regierungspräsidium will im kommenden Jahr mit dem Planfeststellungsverfahren zwischen Bodelshausen und Nehren beginnen.

Lange Autoschlangen an der B27 zwischen Ofterdingen und Bad Sebastiansweiler. Immerhin soll demnächst das Planfeststellungsverfa
Lange Autoschlangen an der B27 zwischen Ofterdingen und Bad Sebastiansweiler. Immerhin soll demnächst das Planfeststellungsverfahren für den vierspurigen Ausbau eingeleitet werden. Archivfoto: Meyer Foto: Jürgen Meyer
Lange Autoschlangen an der B27 zwischen Ofterdingen und Bad Sebastiansweiler. Immerhin soll demnächst das Planfeststellungsverfahren für den vierspurigen Ausbau eingeleitet werden. Archivfoto: Meyer
Foto: Jürgen Meyer

KREIS TÜBINGEN. Vielen Bürgermeistern und Kreisräten ist das zu langsam. Sie hatten gehofft, dass das Verfahren noch in diesem Jahr gestartet wird. Regierungspräsident Klaus Tappeser zeigte Verständnis für die Ungeduld. Aber die Vorarbeiten seien umfangreich und müssten sehr gründlich erledigt werden, damit der Ausbau im Falle von Klagen nicht vom Gericht gestoppt werde.

Die Teilstrecke zwischen Bodelshausen und Nehren ist 6,9 Kilometer lang. Nach der jüngsten Verkehrszählung rollen durch Ofterdingen täglich rund 24 000 Autos.

Für die Umfahrung von Tübingen durch einen Schindhau-Basistunnel legte sich das Regierungspräsidium noch nicht auf einen Zeitplan fest. Bei günstigem Verlauf könne das Planfeststellungsverfahren 2022 eingeleitet werden. Baubeginn sei dann frühestens 2026. (GEA)

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